Zwischen Kinshasa und Mittelfranken – Eine Geschichte über Hoffnung und Heimat
Shownotes
Emmanuel Ndoma hat schon als Jugendlicher in Kinshasa gepredigt – und in Deutschland schließlich einen Chor im Asylbewerberheim gegründet. Sein Weg führte ihn von einer Kindheit zwischen Lingala, Französisch und Kikongo über eine Ausbildung als Industriemechaniker bis hin zur Ordination als Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.
In dieser Folge erzählt Emmanuel, warum seine erste Predigt mitten im Gebet begann, wie er durch eine Fürsprecherin seine Bleiberecht bekam – und wie eine offene Bibel zum Zeichen neuer Hoffnung wurde. Es geht um Glauben im Alltag, eine Kirche in Bewegung – und darum, warum Bildung der Schlüssel zu echter Teilhabe ist.
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Produziert von Podstars by OMR.
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00:00:01: Als ich kam, also als Christ hier in der Antbach, da war ich bewegt.
00:00:08: Wir waren da in Asilheim ohne etwas zu tun und so.
00:00:13: Und da habe ich Zeit im Gebet gehabt.
00:00:16: Und dann kam die Idee, ein Chor zu Ere Gottes zu gründen.
00:00:20: Und da ist auch der Chor mit sieben Personen entstanden.
00:00:24: Die Berichte in der Zeitung, also es wurde von uns berichtet und da hat jemand gelesen und wir sind eingeladen.
00:00:33: und bis eines Tages sagen wir im Jahr zweitausend im Bundestag.
00:00:39: Im Bundestag haben wir gesehen?
00:00:41: Ja, genau.
00:00:50: Herzlich willkommen bei Horizontwechsel.
00:00:52: Ich bin Son Kim, der Host dieses Podcasts.
00:00:54: In diesem Podcast teilen Menschen ihre Geschichten und Erfahrungen und vom Unterwegssein Ankommen aufbrechen.
00:01:00: Schön, dass ihr wieder dabei seid.
00:01:02: Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr den Podcast auf eurer Lieblingsplattform abonniert, bewertet und ein paar Sterne dalasst.
00:01:08: Das hilft uns sehr weiter.
00:01:10: Über Feedbacks in den Folgen, beispielsweise als Kommentar auf Spotify, freuen wir uns ganz besonders.
00:01:15: In der heutigen Folge habe ich Immanuel Doma zu Gast.
00:01:19: Emanuel ist in Kinshasa geboren und kam im Jahr twohundneinzig als Flüchtling nach Deutschland.
00:01:25: Heute ist der Pfarrer der evangelisch-lutterischen Kirche in Bayern.
00:01:29: Wir sprechen darüber, wie Emanuel als sechzehnjähriger in Kinshasa gepriedigt hat, warum sein Chor aus Asylbewerbern bestand und einmal von dem Bundestag sang und, wie eine Freie Ausmittelfranken durch ihn, ihren Glauben wiedergefunden hat.
00:01:47: Emmanuel, schön, dass du da bist.
00:01:49: Danke.
00:01:51: Wofür schlägt dein Herz, Emmanuel?
00:01:55: Mein Herz schlägt für deine Glaube, für die Familie und für Fußball.
00:02:06: Emmanuel, du bist in Kinshasa geboren und aufgewachsen, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo.
00:02:15: Welche Bilder hast du vor Augen, wenn du an Kinshasa denkst?
00:02:20: Wenn ich an Kinshasa denke, dann sehe ich viele Leute.
00:02:25: Ich sehe meine große Familie, ich sehe meine Mutter, meine Brüder, Schwächter und ich sehe auch mein Fußballmannschaft.
00:02:35: Der Fußball hat es dir besonders angeschaut.
00:02:37: Genau.
00:02:38: Du hast also schon früh gespielt, oder?
00:02:41: Ich habe früher Fußball gespielt, einfach auf der Straße und ja, ich war auch ein sehr beliebter.
00:02:48: Fußballer, das waren meine Freundinnen und Freundinnen.
00:02:52: Kinshasa ist eine riesige Metropole und viele Menschen.
00:02:56: Hast du auch Erinnerungen an eine Gegend im Kongo, die ja ländlich ist?
00:03:02: Ja, also ich habe von meiner große Familie gesagt, dort war ich gewesen, also von der Hauptstadt Kinshasa ist hundert und zwanzig Kilometer entfernt.
00:03:19: Ja, da bin ich, ja, nicht jedes Mal gewesen, aber ich habe mich immer sehr, sehr gefreut, wenn ich bei meinem Oma, Opa, Tante, Onkel dort war.
00:03:32: Und was war der Unterschied, wenn du dann dort warst bei dein Oma und deinem Opa?
00:03:38: Ich denke, wenn man bei Oma Opa ist, also ich sehe immer so viel kommen und ich habe... zum Essen gehabt.
00:03:46: und ja, das hat mir sehr, sehr Freude bereitet.
00:03:50: Und das
00:03:51: war eher ein Dorf?
00:03:52: Ja, es war Dorf in Gissantu.
00:03:55: Also heute sagt man nichts mehr Dorf, sondern Gissantu ist jetzt eine kleine Stadt.
00:04:02: Aber damals war das so, dass du dann viel rausgegangen bist?
00:04:06: Genau, also ich bin rausgegangen, bin mit Freunden, ich habe draußen gespielt.
00:04:13: Das hat mir viele Freude bereitet.
00:04:15: Aber
00:04:15: auch Fußball.
00:04:17: Dort habe ich kein Fußball gespielt.
00:04:19: Warum weiß es nicht mehr?
00:04:23: Welche Sprache habt ihr zu Hause gesprochen?
00:04:26: Bei uns zu Hause haben wir Lingala gesprochen.
00:04:30: Das ist die Sprache, die in der Hauptstadt gesprochen wird.
00:04:36: Meine Familie stammt aus ... Bakongo, also wir gehören den Stamm Bakongo.
00:04:43: Mein Papa, Mama haben auch Gikongo gesprochen.
00:04:47: Mhm.
00:04:48: Aber zu Hause vor allem Lingala?
00:04:50: Ja, vor allem Lingala.
00:04:52: Und wie war das dann an der Schule?
00:04:54: Welche Sprache hast du an der Schule gesprochen?
00:04:56: Also in der Schule haben wir ab und zu Lingala gesprochen, aber wir mussten französisch sprechen.
00:05:05: Also es war einfach so vorgegeben.
00:05:07: Es war so, also muss man französisch sprechen und wer kein französisch gesprochen hat, wurde bestraft.
00:05:15: Was muss man da denken?
00:05:19: Also es war so, im Gelände der Schule ist jemand mit einem ein Symbol so gelaufen und er hat ihm angehört, wer Sprich französisch und wer spricht Lingala?
00:05:31: Ein Schüler war das.
00:05:32: Ein
00:05:32: Schulle, ja, genau.
00:05:33: Und er hat seine Symbol da versteckt, weil er selbst hat Angst bestraft zu werden.
00:05:38: und da muss immer jemanden finden, der Lingala spricht und dann überreicht er.
00:05:43: dieses Symbol.
00:05:44: Und wenn jemand mit dem Symbol nach Hause ging und das, dass die das morgen bringen, wurde bestraft.
00:05:51: Man muss also so jemanden finden, der auch ein Fehler gemacht hat, dass man selber nicht dafür bestraft wird.
00:05:57: Ja.
00:05:59: Und das war schlimm, wenn das passiert ist, mit dem Symbol nach Hause zu gehen?
00:06:03: Ja, es war schon schlimm.
00:06:05: Also, wir wurden nicht nur in der Schule bestraft, sondern wenn die Familie, Papa, Mama das hörte dann, Ja, bis zu Hause bin ich drauf geworden.
00:06:15: Aber bist du dann trotzdem gerne in die Schule gegangen, wenn das so streng war?
00:06:21: Eine gute Frage.
00:06:22: Also ich bin gerne in die Schule gegangen.
00:06:25: Also ich würde nicht sagen, in meine erste, zweite, dritte, vierte.
00:06:29: Also bist du Sesseklasse.
00:06:31: Ich war immer unter der dritten besten
00:06:34: Schule.
00:06:35: Also
00:06:36: du warst auch ein guter Schüler.
00:06:37: Ich
00:06:37: war eine gute Schülerjagd.
00:06:38: Und hast du auch gut französisch gesprochen?
00:06:42: Ich hab mich mit mir Französisch sprechen.
00:06:45: In der Schule haben wir Französisch gesprochen, aber zu Hause haben wir Lingala gesprochen.
00:06:49: Es war nur das Problem.
00:06:51: Das heißt, es waren schon von vornherein immer viele Sprachen auch in deinem Leben.
00:06:57: Ja.
00:06:57: Viele verschiedene Sprachen.
00:06:59: Ja,
00:06:59: genau.
00:07:01: Wie war das denn in der Kirche?
00:07:05: Wie macht man das?
00:07:06: in der Schule Französisch gesprochen wird, daheim vielleicht Lingala oder Kikongo oder verschiedene andere Sprachen.
00:07:13: Welche Sprache spricht man in der Kirche?
00:07:15: Also in der Kirche, also wenn man schon in der Hauptstadt Lingala spricht, in der Kirche wurde auch Lingala gesprochen.
00:07:24: Es gab Predige, die in Französisch gesprochen haben, aber es wurde in Lingala gesprochen.
00:07:31: Übersetzt, Entschuldigung.
00:07:34: Wie bist du damals mit der Kirchengemeinde in Kontakt gekommen?
00:07:40: Also erst einmal bin ich mit meiner Onkel zu einer afrikanischen, traditionellen Kirche gegangen.
00:07:49: Der Grund dafür war, dass ich bei meiner Papa und Mama sehr ungewochsam war.
00:07:57: Und meine Onkel war so sehr streng und sagte, Denn Emmanuel Ndomer will ich bei mir haben.
00:08:05: Ich kann ihn erziehen.
00:08:07: Genau.
00:08:08: Ja, und dann bin ich bei ihm gewesen und mit ihm bin ich in die Kirche gegangen.
00:08:16: Und wie war das für dich damals, diese Erfahrung?
00:08:20: Ja, es war schön.
00:08:22: Und da in meiner Kindheit schon habe ich gelernt, dass es einen Gott gibt und ... Es ist so auch danach gekommen, als mein Onkel, also nicht mehr regelmäßig dort gegangen bin, als ich in die Kirche gegangen bin, ich bin regelmäßig dort
00:08:43: gegangen.
00:08:44: Und war das dann eher ein Kindergottesdienst oder war das ein Erwachsenengottesdienst?
00:08:48: Es
00:08:49: war Erwachsen Gottesdienst.
00:08:51: Also Erwachsen Gottesdienst und es fing um neun Uhr bis fünfzehn Uhr.
00:08:58: Sechs Stunden.
00:09:00: Was habt man da gemacht?
00:09:01: die ganze Zeit?
00:09:02: Also gesungen, mittags, jeder durfte reingehen, etwas zum Essen suchen und dann kam wieder.
00:09:10: Ja, es war so gesungen, gebetet, gepredigt und lang gepredigt.
00:09:15: Ja, afrikanische Kirche, es gab auch Prophezeiungen.
00:09:20: ... so in diese Richtung.
00:09:22: Aber
00:09:22: da war immer was los?
00:09:24: Es war immer was los, ja.
00:09:25: Und hat man auch was ... Also
00:09:26: nicht langweilig.
00:09:27: Auch für den Kinder war nicht so langweilig.
00:09:28: Nicht
00:09:29: langweilig?
00:09:29: Nein, nein, nein.
00:09:30: Aber es gab kein extra Kinderprogramm in dem Sinne?
00:09:33: Es gab auch für jüngliche ... ... Programmen.
00:09:37: Und der Raum war klar für Kinder.
00:09:39: Und wer keinen Platz bekommen hat, dann ist er bei den Eltern geblieben.
00:09:45: Stimmt es, dass du schon als Sechzehnjähriger gepredigt hast?
00:09:50: Richtig.
00:09:52: Ja, also es war nicht in dieser Kirche, weil danach bin ich von dem Haus meiner Onkel geflogen, weil es war so streng.
00:10:03: Ich bin zu meinen Eltern, meine Papa und Mama wieder zurück.
00:10:07: Und die haben mich in eine andere afrikanische Kirche gebracht.
00:10:12: Und dort sang ich im Chor.
00:10:16: Und eines Tages im Gottesdienst bat mich der Passer, ein Gebet zu sprechen.
00:10:24: Ich habe ein Gebet gesprochen.
00:10:27: Und während ich betete, dann ist jemand in der Sprache dieser Gemeinde, also jemand hat den heiligen Geist bekommen und fing zu Prophezeien.
00:10:41: Also du hast gebetet als Jugendlicher im Gottesdienst?
00:10:46: Und jemand anders, der ist dann vom Heiligen Geist berührt worden.
00:10:50: Also so, wie würde in dieser Gemeinde das sein?
00:10:53: Ja, genau.
00:10:53: Und dann wurde klar, du bist was Besonderes.
00:10:55: Also da hat der Pastor gesagt, dass ich eine Gabe Gottes habe und ich sollte in dem Team der Prediger teilnehmen und da fing ich an zu predigen.
00:11:08: Mit sechzehn schon.
00:11:10: Aber du warst kein Theologe in dem Sinne, sondern wie nennt man diese Aufgabe?
00:11:14: Bist du ein Prediger oder ein Evangelist?
00:11:17: Also geistlich war schon von Gott Theologe.
00:11:20: Ja,
00:11:21: ja.
00:11:21: Aber nicht ausgebildet Theologe in diesem Sinne.
00:11:24: Ja, ich war einfach Prediger.
00:11:26: Und als ich gepredigt habe, das habe ich auch in Erinnerung.
00:11:31: Wenn Gäste da war, haben sie sich gefragt, wer ihm gehört dieses Kind.
00:11:37: Und meine Mutter war sehr, sehr stolz.
00:11:41: Also deine Mutter ist dann auch mitgegangen?
00:11:42: Ja, meine
00:11:43: Mutter ist auch mitgegangen.
00:11:45: Und du hast dich darauf vorbereitet auf diese Predigten oder kamen die so?
00:11:50: Überhaupt nicht.
00:11:51: Also ich habe nur Zeit im Gebet gehabt und gesagt, also ... Morgen ist Gottesdienst, Sonntag ist Gottesdienst.
00:11:59: Und ich hab die Bibel gelesen und gebetet und dann, ja, hab ich gepredigt.
00:12:06: Und dann vor allem auf Lingala?
00:12:07: Auf Lingala, ja, genau.
00:12:09: Also die erste Predigt-Sprache für dich.
00:12:12: Das ist die erste Predigt-Sprache, ja.
00:12:15: Aber du hast dann Industriemechaniker gelernt.
00:12:18: Ja, genau.
00:12:19: Also, nachdem ich meine ... mit dem Grundschule fertig war, also sechs Jahre, dann habe ich zwei Jahre Schule gemacht, Orientierungsschule, wo das in Kongo genannt und danach habe ich eine Hausbildung als Industriemechaniker gemacht.
00:12:39: Und das hast du auch gerne gemacht?
00:12:41: Ich habe das auch gerne gemacht.
00:12:44: Also hier wird man sagen mit Drehmaschinen.
00:12:46: Also ich habe mit Drehmaschinen gearbeitet.
00:12:49: Und ich war immer stolz, wenn ich eine metallische Stück also in Maschine gemacht habe.
00:12:57: Also das hat mir so Freude bereitet.
00:13:00: Hättest du dir damals vorstellen können, Theologie zu studieren?
00:13:04: Überhaupt nicht.
00:13:06: Ich habe keine... Also ich habe... gesagt, also mit dem, was ich hatte, also es war schon genug.
00:13:14: Ja.
00:13:15: Und du hast dann sozusagen unter der Woche ganz normal gearbeitet als Mechaniker oder in dem industriellen Rahmen und sonntags warst du immer Prediger?
00:13:28: Ja, also sonntag war ich ein Prediger.
00:13:29: Also ich habe in den Wochen gearbeitet.
00:13:33: Und danach wollte ich mich noch fortbilden lassen.
00:13:37: Ich habe noch zwei Jahre auch Elektriker-Ausbildung gemacht.
00:13:44: Und ja, genau.
00:13:47: Du bist neunzehnundzeinundneunzig nach Deutschland gekommen und warst dann bald in Ansbach.
00:13:54: Ist das richtig?
00:13:55: Ja, also, Oktober, zwei neunzig bin ich hier.
00:13:59: Deutschland gekommen.
00:14:00: Also erst einmal war ich in Tindorf.
00:14:02: In Zürndorf.
00:14:03: Ja, genau.
00:14:03: Also ich bin als Asylbewerber gekommen.
00:14:08: Ich war in Tindorf und von Tindorf bin ich nach Ansbach gekommen.
00:14:13: Im Kongo waren es ja auch damals schwere Zeiten.
00:14:17: Wie hast du es wahrgenommen in Zürndorf und in Ansbach?
00:14:22: Was war so?
00:14:22: das, wo du gesagt hast, wow, das ist interessant hier zu sein oder es ist besonders?
00:14:30: Besonders in Deutschland?
00:14:32: Meinst du?
00:14:34: Besonders war eine andere Kultur, das Leben ist ganz anders.
00:14:39: Besonders war auch in Ansbach, fand ich viele andere Mitbürger aus Kongo und auch aus Angola.
00:14:49: Also in Ansbach gab es dann so was wie eine kongolesische und angolanische Community.
00:14:56: Ja, also wir waren alle in einem Asylbewerberunterkunft untergebracht.
00:15:02: Und?
00:15:03: Zivay und dreizig Männer waren wir.
00:15:05: Zweiunddreißig
00:15:05: Männer?
00:15:06: Zivay und dreizig Männer.
00:15:07: In einer Unterköping in Ansbach.
00:15:08: In einer Unterkunft, ja.
00:15:09: Und ihr konntet euch alle untereinander auf Lingala verstecken?
00:15:12: Auf
00:15:12: Lingala, also da gab es kein Problem.
00:15:16: Das geht ja über Kongo auch nach Angola.
00:15:18: Genau,
00:15:19: also Lingala sprich man heute zu Tage, also in Kongo, Kinshasa, Kongobrasawil.
00:15:25: Ein Teil von Barsawil und in Gabun auch.
00:15:32: Du hast dann in dieser Gruppe bald einen Chor gestartet.
00:15:38: Richtig.
00:15:38: Kannst du dich noch erinnern, wie das angefangen hat?
00:15:41: Ich kann mich noch gut erinnern.
00:15:42: Als ich kam, also als Christ hier in der Antbach, da war ich Also, wir waren da in Asilheim ohne etwas zu tun und so was.
00:15:55: Und da habe ich Zeit gehabt, Zeit im Gebet gehabt.
00:15:59: Und dann kam die Idee, ein Chor zu Ehre Gottes zu gründen.
00:16:04: Und da ist auch der Chor mit sieben Personen entstanden.
00:16:08: Sieben von zweiunddreißig, das ist ja eine große
00:16:10: Gruppe.
00:16:10: Ja, genau, ja, ja.
00:16:11: Es gab die, die gesagt haben, das brauchen wir nicht.
00:16:14: Wir brauchen unsere Ruhe, also mit Singen für Gott, das wollen wir nicht.
00:16:18: Aber der Chor ist trotz dem ja im Leben berufen worden.
00:16:24: Weißt du noch, was du damals gesungen habt für Lieder am Anfang?
00:16:28: Also es war schon Oktober, November, da im kirchliche Kalender schon Richtung Weihnachten und wir haben Lieder, Weihnachtslieder, ja genau.
00:16:40: Und dann habt ihr euch einfach in einem Zimmer getroffen oder wo habt ihr euch versammeln können?
00:16:45: Ja, es gab ein Zimmer, wo wir am Abend zusammengekommen sind und Lieder geprobt haben.
00:16:53: Welche Rolle hat der Glaube dabei gespielt?
00:16:56: Manchmal singt man ja nur so, aber man könnte auch miteinander andere Dinge machen.
00:17:00: Ja, so ist es, aber bei mir war so erstmal der Glaube.
00:17:05: Also wir haben im Chorprobe erst mal gebetet und danach Bibel gelesen und nach dem Bibel lesen dann gesungen.
00:17:13: Also es war einfach damit, wir verstehen, warum singen wir und für wen singen wir.
00:17:20: Das heißt, die anderen aus dieser Gruppe, die waren auch Christen, die da gerne mitmachen wollten.
00:17:26: Am Anfang waren nicht alle, aber Mitte Zeit sind viele Christen geworden.
00:17:31: Das heißt, ihr habt eine Gemeinschaft gepflegt, das Gebets, das Bibel lesen, aber auch das Singens miteinander.
00:17:36: Genau.
00:17:37: Und seid ihr dann gleich aufgetreten oder habt ihr nur für euch gesungen?
00:17:41: Wir haben erst einmal für uns gesungen und dann im Januar.
00:17:48: hatten wir Kontakt mit Pfarrer Vettach, Theodor Vettach von der Friedenskirche.
00:17:54: Der hat auch Französisch gesprochen und hat uns damals auch mit vielen Sachen geholfen und er hat uns in der Friedenskirche angelaten, zu singen.
00:18:05: Und da war unser erstes Auftritt.
00:18:11: Hattet
00:18:11: ihr
00:18:18: ein Jahr schon ungefähr geprobt, oder?
00:18:20: Oder ein paar Monate?
00:18:21: Das war gleich.
00:18:22: Und das sag ich falsch.
00:18:23: Also, zwei neunzig, neunzehnhundert.
00:18:25: Entschuldigung.
00:18:26: Aber, neunzehnhundert, dreieunneunzig.
00:18:28: Genau.
00:18:29: Dreieunneunzig.
00:18:30: Ich bin zwei neunzig gekommen.
00:18:32: Also, wir haben geprobt und dann Januar, dreieinneunzig.
00:18:35: Dreieinneunzig habt ihr schon.
00:18:36: Ja, genau.
00:18:37: Oh, das ging also ganz schnell.
00:18:39: Das ging ganz schnell, ja,
00:18:40: genau.
00:18:41: Und du hast schon Pharah, Theo, Wettach ... genannt.
00:18:46: Ihr habt dann dort in der Friedenskirche gesungen und wie haben die Leute reagiert auf euch?
00:18:55: Ja, also es war so schön.
00:18:56: Die waren alle sehr begeistert.
00:18:59: Also eine kleine Gruppe für sieben Männer, die gesungen haben, mit starken Stimmen.
00:19:05: Also es hat viele Menschen in der Kirche Freude bereitet und von da sind wir fast jeden Monat irgendwo eingeladen zu singen.
00:19:15: Ja.
00:19:17: Und es war auch klar, dass das eine Gruppe ist von Asylbewerbern.
00:19:20: Das war ungewöhnlich, eigentlich.
00:19:21: Ja,
00:19:21: genau, es war ungewöhnlich.
00:19:23: Die Asylbewerber singen zu Ergut, es stand manchmal in der Zeitung.
00:19:28: Ach so.
00:19:29: Also, seid dann auch richtig öffentlich bekannt geworden.
00:19:32: Richtig,
00:19:33: ja, genau.
00:19:34: Wo seid ihr dann überall rumgekommen?
00:19:36: nach der Friedenskirche?
00:19:37: War das vor allem hier in Mittelfranken oder ... Ja,
00:19:40: also es war hier, also Sommersdorf, hatten wir mehrere Mal Auftritte, gehabt in Nürnberg, hatten wir, gehabt in Schweinfurt, also wir waren bayernweit.
00:19:56: Und wie seid ihr da überall hingekommen?
00:19:59: Also durch die Berichte in der Zeitung, also es wurde von uns berichtet und da hat jemand gelesen und wir sind eingeladen und bis eines Tages sagen wir im Jahr zweitausend im Bundestag.
00:20:16: Im Bundestag habt ihr gesagt?
00:20:17: Im Bundestag,
00:20:18: ja, genau.
00:20:18: Also, es war an dem Tag, wo die erste Vorlesung der Einwanderungsgesetz in Deutschland, im Bundestag, Das war ganz
00:20:29: schön aufregendschätzt.
00:20:30: Ja,
00:20:31: genau.
00:20:31: Wie wart ihr da?
00:20:32: Wir waren zu fünf.
00:20:34: Nur zu
00:20:35: fünf?
00:20:35: Ja, genau.
00:20:36: Es muss eine kleine Gruppe sein.
00:20:38: Aber
00:20:39: eine ganz besondere Ehre.
00:20:41: Ja, genau.
00:20:42: Für mich, ja.
00:20:46: Das ist natürlich eine ganz grundratige Sache.
00:20:48: Weißt du noch, welches Lied ihr da gesungen habt?
00:20:52: Da bin ich überfragt.
00:20:53: Okay, das
00:20:54: ist vielleicht
00:20:54: zu viel.
00:20:57: Eine von den Personen, die mit denen du viel zu tun hattest, aber ihr auch als Gruppe, als Chor, das ist ja Irene Leidenberger.
00:21:05: Richtig.
00:21:05: Magst du was von ihr erzählen?
00:21:08: Ja, die Frau Irene Leidenberger war Lehrerin in Winsbach.
00:21:14: Sie kam im Jahr three-neunzig mit uns ins Kontakt.
00:21:21: Sie war eine Frau mit ... öffnen Herz für Menschen, andere Sprache, unsere Kunft.
00:21:32: Und sie war bei uns lange, jahrelange und hat uns geholfen mit Asylsachen und so weiter, ja genau.
00:21:40: Also auch mit Anträgen?
00:21:42: Mit Anträgen, Kontakte mit Behörden, mit Anwälten und so weiter, ja genau.
00:21:50: Und ihr habt sie so gut in Erinnerung, weil sie auch konkret helfen konnte.
00:21:55: Ja, richtig.
00:21:57: Sie war bei mir wie eine Mutter.
00:21:59: Also, ihr seid Mutter, ne?
00:22:01: Ich würde so sagen, nicht nur bei mir, sondern bei allen Afrikanern.
00:22:06: Er wurde sogar in unsere Muttersprache, in unsere Muttersprache, in Kikongo genannt.
00:22:17: Also, als sie kamen, wir haben in diesem Namen genannt und sie hat einmal gefragt, warum sagt sie, sie sind unsere Mutter?
00:22:25: Ja,
00:22:25: genau.
00:22:26: Das war so das Gefühl, dass er
00:22:27: ausgestreitet hat.
00:22:28: Es war das Gefühl, ja, genau, Ungudi, also, ja, Ungudi, in die Kükenung Ungudi heißt Mutter, ja, Mungudi.
00:22:35: Und hat sie es annehmen können?
00:22:36: Ja,
00:22:37: gerne, gerne, ja, genau.
00:22:41: Du bist ja dann über die viele verschiedene Anläufe dann auch anerkannt worden hier in Mittelfranken.
00:22:53: Genau.
00:22:54: Also da hat Frau Leidenberger eine große Rolle gespielt.
00:22:57: Ich kann mich gut erinnern, dass ich, also erst mal fang ich hier, also mit Mission eine Welt, sie wollte, dass ich hier arbeite.
00:23:09: Also das wusste sie schon, dass das gut wäre.
00:23:13: Ich oder sie?
00:23:14: Nein,
00:23:14: wusste sie das?
00:23:15: Ja, also
00:23:16: sie wusste, weil sie war uns so ganz nach und ich denke, sie ... hat auch entdeckt, dass ich ein Gabelgottes hatte oder habe.
00:23:28: Und dann, sie hat sich bemüht, dass ich hier bei Mission eine Bild anwälze, also früher Missions wegbeihen, arbeite und er hat sogar ein Brief geschrieben, also mit mir ein Brief geschrieben und hier ... geschickt.
00:23:45: Leider bekam ich ein Negative.
00:23:49: Bescheid, dass Michionswerk Bayern arbeitet mit Partner in Afrika und die Menschen, die aus Afrika, oder nicht nur Afrika, sondern Pazifik und Lateinamerika.
00:24:02: Und die Menschen, die hier, also bei Missionarienwett arbeiten können, sind die aus der Pattenkirche, also direkt aus der Pattenkirche.
00:24:10: Und du
00:24:10: kamst nicht direkt aus der Pattenkirche?
00:24:11: Nee, ich kam nicht von der Pattenkirche, ich war schon hier in Deutschland.
00:24:14: Okay.
00:24:15: Ja, genau.
00:24:15: Also, da war es in der Fünffundneunzig.
00:24:17: Fünffundneunzig
00:24:18: hast du schon in die Fünffundneunzig
00:24:20: geschrieben.
00:24:20: Ja, genau.
00:24:22: Aber ihr seid ja daran geblieben?
00:24:24: Ja, genau.
00:24:25: Also, danach ging es mit meinem Asylverfahren leider nicht.
00:24:31: Ich bin nicht als Asylbewerber anerkannt worden.
00:24:35: Und dann einmal hatte ich die Idee, einen Brief an der damaligen Innenminister zu schreiben, Dr.
00:24:44: Götterstein zum Künsten des Korres mit der Bitte, also so lang unruhe in Kongo.
00:24:56: gibt, dass wir hier die Gnade hatten oder hätten, also Gott zu dienen.
00:25:05: Ich habe den Brief geschrieben, den Frau Leidenberger gezeigt.
00:25:10: Er kam bei mir zu Hause mit einer Bibel.
00:25:17: Frau
00:25:18: Leidenberger kam zu mir und sagte mir, Emmanuel, das ist schön.
00:25:24: Was du geschrieben hast, ich bin mit, weil ich auch Bibelstelle, wenn meine Bibel geschrieben habe, weil ich mitbekommen habe, dass der Doktor Günther Beckstein eine Christ ist, auch in der Synode als Präsident oder wie es Präsident war.
00:25:43: Ich habe auch Bibelstelle geschrieben, dass wir in Christus Bruder sind, es gibt keine Grieche, es gibt keine Jude, wir alle gehören zu Jesus, also solche Bibelstelle.
00:25:54: Ja, und Frau Leidenberger kam zu mir mit ihrer Bibel und sagte, Emanuel, ich will nicht, dass du mit dem Innenminister Problem hatte, dass sie nicht sagen, dass du Zeugnis Jehova bist.
00:26:12: er kam mit ihrer Bibel Luther Übersetzung und wir haben die Stähle nach Bibel, nach Luther Übersetzung geschaut.
00:26:20: Ich habe auch von Bibel, von Luther Übersetzung geschrieben und es war alles richtig.
00:26:26: Und sie sagte mir, ich kann den Brief zu schicken.
00:26:29: Aber ihr war es wichtig, dass du nicht wahrgenommen wirst wie ein Zeuge Jovas.
00:26:34: Ja.
00:26:35: Also auch nicht zu biblizistisch, sondern dass du rüber bringst, dass Dr.
00:26:40: Wegstein, das auch versteht.
00:26:43: Ja, also nicht nur versteht, sondern auch die Besetzung.
00:26:47: Also Luther-Ibsetzung hat für Freie Leidenberger große Rolle gespielt.
00:26:51: Ja.
00:26:52: Und sie hat ihre eigene Bibel mitgebracht.
00:26:54: Ja, sie hat ihre eigene Bibel mitgebracht und sagte mir, Emmanuel, weißt du, diese Bibel hatte ich von meiner Konfirmation.
00:27:03: Und das ist fast seit vierzig Jahren, ich habe nie da reingeguckt.
00:27:07: Ja, also nur weil ich ja die Bibelstelle geschrieben hat, dann hat sie ihre Bibel wieder in die Hand gehabt.
00:27:16: Also
00:27:16: du warst auch der Grund dafür, warum sie ihre Konformationsbibel wieder aufgeschlagen hat.
00:27:21: Richtig,
00:27:21: also sie wurde später krank und sie lag in der Hospit in Erlangen.
00:27:28: und eines Tages rief sie meine Frau und mich an und sagte mir, Emanuel, ich stehe auf den Weg des Sterbens.
00:27:41: Ich möchte Euch als Chor herzlich bedanken, dass Sie mir geholfen haben, meine Glauben, denn ich nach der Konfirmation verloren habe, wiederzufinden.
00:27:53: Und ich weiß, dass es weiße gesagt hatte, ich weiß, dass Gott einen Plan mit mir in einem neuen Welt hat.
00:28:03: Und dann zwei Tage rief mich ihre Son an und sagte, dass ihre Mutter echt friedlich verstorben.
00:28:12: Also auch eine ganz besondere Geschichte hier nochmal.
00:28:15: Genau.
00:28:15: Mit Frau Leidenberger.
00:28:18: Du bist dann aber irgendwann doch zu Mission eine Welt gekommen.
00:28:23: Genau.
00:28:24: Das ging auch mit Frau Leidenberger.
00:28:27: Sie hatte Kontakte mit dem damaligen Direktor, Dr.
00:28:32: Hermann Vorländer.
00:28:34: Und es ging darum, als ich den Brief, den ich an einen Minister geschrieben habe, im Namen des Korres, ja, das war nicht für mich, sondern im Namen des Korres, abgelennt wurde.
00:28:46: Und daran stand eine Seite.
00:28:49: Im Asylverfahren gibt es keine Gnade, weil ich um Gnade gebetet habe.
00:28:55: Gibt es keine Gnade?
00:28:56: Entweder ist jemand anekant nach dem Gesetz oder nicht anekant.
00:29:02: Und da bin ich mit ihr hier gekommen.
00:29:08: Wir haben Kontakt gehabt, auch mit EKD.
00:29:10: Wir haben noch einen Brief.
00:29:12: geschrieben und am Ende würde ich sagen, dass der Innenminister eine Lösung gefunden hatte, weil es gab so viele Petitionen, ja, es gab so viele Petitionen für uns, für alle Mitglieder der Scores.
00:29:25: und am Ende kam ein Brief von das Innenministerium, wo rauf stand, wenn die Kirche uns besondere Mission eine Welt, eine Arbeitsstelle hätte, dann durfte er... Erlauben, dass ich mit meiner Frau hier in Deutschland bleibe.
00:29:45: Also eigentlich hatte er geschrieben, im Asylrecht gibt es keine Gnade, aber dann gab es sich doch noch ein Weg.
00:29:53: Das ist sehr spannend.
00:29:55: Genau, ich habe sogar darauf, nachdem ich anekant war, eine Andacht hier.
00:30:03: Also hier bei Mission eine Welt gehalten und es ging um Geset und Gnade.
00:30:07: Ja, und ich habe das als Beispiel aufgenommen.
00:30:10: Also Geset, also durch das Geset werden wir nicht gerettet.
00:30:15: Durch das Geset habe ich auch keine Bleibereche bekommen.
00:30:19: Aber jetzt mit diesem Brief war eine reine Gnade für mich und da bin ich auch gerettet.
00:30:25: Ja, also durch die Gnade sind wir gerettet.
00:30:27: Das war so ein ganz besonderer Weg damals.
00:30:30: Und du wurdest dann über den damaligen Direktor hier bei Mission Eine Welt angestellt.
00:30:37: Genau.
00:30:38: Da hattest du eigentlich noch gar keine Anerkennung.
00:30:43: Es war schon auf dem Weg, weil auf dem Brief von Innenminister Stand drauf dass ich als Seele Sorge, also wenn mich schon eine Welt, ein oder damalige Missionsweg Bayern, eine Stelle für mich hätte, wo ich alle Seele Sorge für Afrikaner in Bayern arbeiten werde, dann bekomme ich die Erlaubnis.
00:31:09: Und so ist auch eine Stelle hier, die nicht gab, hier entstanden und wo ich gearbeitet habe als Selesorger für, erst mal für Afrikaner in Bayern.
00:31:21: Ja, und dann hat die Arbeit erweitert als Selesorger für Menschen, Anrichtsprache und Erkunft in Bayern und danach stand ein, eine Kurz sogar für Pastor und Pastorinnen für Menschen, Anrichtsprache und Erkunft in Bayern.
00:31:42: Das ist ja schon ein, auch gewaltiger Weg.
00:31:46: Also angefangen hat es eigentlich in Zusammenhang mit dem Asylverfahren und so wurdest du ein Seelsorger für Afrikaner.
00:31:55: fangen wir da nochmal an.
00:31:57: Ja.
00:31:57: Was hast du gemacht als Seelsorger für Afrikaner in Bayern?
00:32:02: Also als Seelsorger hatte ich oder habe ich noch in Anspar eine afrikanische Gemeinde, also sozusagen durch die Arbeit des Korres.
00:32:13: Ja, wir haben zwei Neunzig angefangen und vier Neunzig ist eine afrikanische Gemeinde im Leben berufen, also von Afrikaner selbst.
00:32:23: Wir waren damals vertreut, also in Anspar gab eine Gruppe von Asylbewerbern in Dickensbühel, in Forchtwangen und die haben mitbekommen, dass in Anspar ein Chor gibt und haben und waren sehr interessiert und kamen nach.
00:32:41: können wir nicht zusammen sein und da ist die afrikanische Gemeinde im Leben oder entstand die afrikanische Gemeinde und dort habe ich als Sälesorge gearbeitet als Pastor, also bin ich später berufen als Pastor der Gemeinde und durch diese Arbeit hatte ich auch Kontakt mit viele Afrikaner in Asylbewerber, in Deckendorf, in Aschaffenbord, in Zindorf.
00:33:11: Ja, also ich bin rum.
00:33:14: Du bist viel
00:33:15: rumgekommen.
00:33:16: Um das Evangelium Jesu weiterzubringen an die Menschen.
00:33:21: Und du hast dich aber auch fortgebildet.
00:33:24: Du warst dann an der Fernbibelschule.
00:33:27: Mhm.
00:33:29: Und hast dann noch eine Prädikantenausbildung beim Gottesdienstinstitut gemacht.
00:33:33: Wie waren all diese Sachen für dich?
00:33:36: Hast du gemerkt, das hilft dir, deine Arbeit gut zu machen?
00:33:41: Als ich nach Deutschland kam, wollte ich tief in der Bibel wissen haben und da habe ich diese feine Bibelschule gemacht.
00:33:53: bei Zentralafrikanischen Mission ZAM in Mosbach.
00:34:04: Und nachdem ich hier bei Mission Einwält war, diese Kennt nicht war nicht so genug.
00:34:13: Der Dr.
00:34:14: Folland sagte, ich sehe, dass hier auch Gabbe Gottes.
00:34:19: haben.
00:34:20: Es wäre schön, wenn sie noch Theologie studieren werden.
00:34:26: Das wollte ich auch gerne.
00:34:30: Ich habe mich an der Gostana als Parfewalter angemeldet.
00:34:36: Das gab damals diesen Studiengang?
00:34:37: Es gab
00:34:37: diesen Studiengang.
00:34:39: Leider wurde ich nicht angenommen.
00:34:44: Also
00:34:44: damals war nur, also ja, genau, für TV.
00:34:50: Wir waren acht Personen.
00:34:54: Danach kam die Idee, dass ich eine Prädikantenausbildung mache.
00:35:02: Ich habe auch die Prädikantenausbildung gemacht für meine Aufgabe.
00:35:10: Es war nicht genug, sozusagen.
00:35:12: Und an eines Tages ist der Dr.
00:35:14: Vollender bei einer Sitzung in Westwahlen gewesen und hat der Direktor von Joannem getroffen.
00:35:26: Joannem, das ist ja auch eine Ausbildungsstelle für
00:35:28: Evangelisten.
00:35:28: Das ist auch eine Ausbildung für Evangelisten in Wuppetal.
00:35:32: Und der Direktor kannte ich von einem Seminar, von einem Fotobildung mit Afrikaner.
00:35:39: Und als der Dr.
00:35:41: Eman Follender in Ansprach und der Bukadweber sagte, der Emanuel, kenn ich.
00:35:48: Und so bin ich nach Wuppertal gegangen und habe drei Jahre Ausbildung, Theologische Ausbildung dort gemacht.
00:35:57: Das heißt, du hast dann Zum ersten Mal seit du hier in Mittelfranken bist, den Weg auf dich genommen bist, umgezogen nach Wuppertalen, was dann Nordrhein-Westfalen für diese drei Jahre.
00:36:09: Genau.
00:36:11: Mit Familie, ne?
00:36:12: Ja, mit Familie, ne?
00:36:13: Also es war die Frage, ich war damals vierzig Jahre alt, ne?
00:36:20: Dr.
00:36:20: Folland hat immer Humor gehabt, ne?
00:36:22: Also hat Humor gehabt und er sagte mir, Sie wäre Opa genannt, ne?
00:36:29: Ach so.
00:36:31: In der Schule, wenn sie Opa genannt, weil ich war schon vierzig und die da zum ... zur Ausbildung waren, waren zwanzig, einundzwanzig Jahre.
00:36:42: Und ich habe sogar eine Mitschule gehabt in unserer Klasse, der war zwanzig.
00:36:50: Und er sagte mir, Emmanuel, du kannst auch mein Papa sein, ne?
00:36:56: Ja, genau.
00:36:57: Also ich war im Halte seines Papas.
00:36:59: Also du warst der älteste
00:37:00: Studierende?
00:37:01: Ich war der älteste Studierende, ja, genau.
00:37:03: Aber wie war es für dich vom Lernen hier in Wuppertal?
00:37:05: Drei Jahre lang, das ist auch sehr intensiv, am Johannium.
00:37:09: Ja.
00:37:10: Hast du gemerkt, du entdeckst etwas, was du vielleicht vorher noch gar nicht gesehen hast, was Interessantes?
00:37:18: Also Johannium hat mich geprägt und prägte mich auch.
00:37:22: Also was ... die Frömmigkeit angeht.
00:37:27: Das hat ganz genau gepasst mit meiner Frömmigkeit.
00:37:32: Das Gemeinsamleben, das Bibel lesen, das Beten zusammenbeten.
00:37:39: Und es war genau, was ich mich wünschte und was ich auch am Joannem hatte.
00:37:46: Und es gab wahrscheinlich auch viele Diskussionen, die man trotzdem hat auch in dieser Gemeinschaft.
00:37:52: Ja, es gab viele Diskussionen.
00:37:54: Ich kann mich gut erinnern.
00:37:56: Wir haben einmal in der Bibel gelesen und es ging um die Geschichte des Gnapens im Markus Evangelum.
00:38:13: der von einem bösen Geist befreit wurde.
00:38:19: Da sagte mein Dozent, der Dozent sagte, also die Bibel sagt von Befreiung von Dämonen, weil damals die Sprache war ganz anders, ja, aber es ging nicht um Dämonen, sondern um Epilepsie.
00:38:40: Ja, also es war eine Krankheit, es war Epilepsie, es war nicht Dämonen.
00:38:45: Und da war, in mir war ein, wie ein Unruhe, weil ich in Kongo ein Erlebnis hatte, genau wie es in diese Geschichte geht.
00:38:58: Also wir waren in Gemeinde, wir haben gebetet und dann kam ein junger Mann, der nach seinem Onkel gesucht hatte und sagte, dass ihre Nisse krank ist.
00:39:10: Nach dem Gottesdienst sind wir dort gegangen.
00:39:13: Wir kamen an, ich war noch mit sechs, achtzehn Jahre.
00:39:20: Als wir dort ankamen, haben wir gebetet.
00:39:25: Und dann schrie das Mädchen, er war acht Jahre alt, und von ihr kam eine Stimme heraus, die sagte, lass mich in Ruhe, lass mich in Ruhe.
00:39:37: Ja, und der Pastor, der da war, fing an zu beten im Namen Jesu, ich befäll dir, fahr ihr Haus von ihr.
00:39:45: Und ich stimme, kam ein Gegenstimme, ich kähe nicht raus, ich kähe nicht raus.
00:39:49: Ja, und wir haben gebetet, gebetet.
00:39:51: Also für mich, es war das erste Mal, das erste Mal, das ich gesehen habe, ich habe sogar Angst gehabt, so war ich zu erfahren.
00:40:01: Aber der Pastor war eine Fahrene, Dina Gottes hat gebetet und Das Mädchen wird befreit am Ende.
00:40:09: Die wird befreit.
00:40:11: Du hattest diese Erfahrung und konntest du auch mit dem Dozenten diskutieren?
00:40:15: Darüber
00:40:16: habe ich meine Erlebnisse weitergegeben und gesagt, nee, ich habe eine ähnliche Erfahrung in Kongo gemacht, so live gemacht.
00:40:26: Es war so ähnliche.
00:40:27: Es war keine Epilepsy.
00:40:28: Aber es war besessenheit.
00:40:30: Und
00:40:30: was hat er dazu gesagt?
00:40:32: Die hat sich gefreut, dass ich darüber meine Erfahrung auch an meine, also da als Anteil gegeben habe, es hat sich gefreut.
00:40:43: Und es war eine Bereicherung für die Mitschule und Schullehrerin.
00:40:49: Du bist ja dann im Jahr zwei Tausendzehn mit deiner Familie wieder zurückgekommen nach Ansbach.
00:40:55: Und
00:40:57: hast weiter ... Bei Mission Eine Welt, so hieß es ja dann, das war im Jahr Jahrzehnte schon gearbeitet, in ganz unterschiedlichen Bereichen.
00:41:09: Zum Beispiel gab es eine Arbeit namens Missinno.
00:41:13: Was hast du da gemacht?
00:41:17: Also Missinno ist ein Teil meiner Arbeit.
00:41:23: Wie fing Missinno an?
00:41:24: Da kann man schon darüber reden.
00:41:26: Als ich mit Afrikanischen Gemeinden gearbeitet habe, Hatten wir eine Konferenz hier, hier in dieser Konferenz sind ungefähr vierzig Pastorinnen und Pastorinnen von Afrikanischen Gemeinden, also nur Afrikanische Gemeinde hier bei mich schon eine Welt gekommen.
00:41:52: Also nur aus Bayern.
00:41:53: Nur aus Bayern, ja, genau.
00:41:55: Und bei der Konferenz kamen zwei Gedanken von Afrikaner.
00:42:00: Die erste Gedanke war, dass sie sich fortzubilden wollen lassen im deutschen Kontext, damit sie die Freue Botschaft Jesu im diesem Kontext weitergeben
00:42:14: können.
00:42:15: Aber das sind jetzt nicht alles Lutherische gemacht?
00:42:17: Nein,
00:42:18: die waren alle nicht Lutherische.
00:42:19: Nein.
00:42:20: Ja, das waren nicht alle luterischen.
00:42:22: Und waren trotzdem interessiert, dass hier zusammen mit der luterischen Kirche zugehen?
00:42:27: Ja, genau.
00:42:27: Und es war auch das Ziel der Arbeit, eine Brücke zwischen mich und eine Welt, beziehungsweise der wangelischen luterischen Kirche in Beinen, mit diese Migrationsgemeinde zu bauen.
00:42:41: Eigentlich was wirklich zukunftsweisendes.
00:42:44: Also eine wahnsinnig gute Idee.
00:42:46: Wie ging es dann weiter?
00:42:47: Also
00:42:47: die zweite Gedanke, war, dass sie Evangelisation machen wollte.
00:42:55: Und es gab eine große Diskussion.
00:42:58: Also dabei war der Direktor, der damalige Direktor von Mission Eine Welt, Dr.
00:43:04: Hemmann vorländer, der Kirchenradkirchen.
00:43:12: Kirchenrad?
00:43:13: Ja, Kirchenrad.
00:43:14: Über Huber war dabei.
00:43:16: Auch Jens Boreb, der war meine Referenzleiter, der war dabei, also es gab eine Diskussion, also die Afrikaner habe gesagt, wir wollen hier Evangelisation machen.
00:43:27: Und es kam die Gedanke, ja, Evangelisation hier geht nicht, die Afrikanen fragen, warum geht es nicht, das ist normal.
00:43:33: Und dann kam auf den Punkt, dass der Begriff Evangelisation in Deutschland ist, nicht gut belegt.
00:43:42: Und die Afrikaner sagen, das ist doch kein Problem, ne?
00:43:44: Aber am Ende haben wir einen Kompromiss gefunden.
00:43:48: Stattevangelisation wurde es Open Air Gottesdienst genannt.
00:43:53: Okay.
00:43:53: Ja, aber der Inhalt ist geblieben.
00:43:56: Ja, Menschen, die Freue Botschaft Jesus Christus zu verkündigen.
00:44:01: Und das haben wir auch gemacht.
00:44:03: Open Air Gottesdienst.
00:44:04: Open
00:44:04: Air Gottesdienst
00:44:05: am
00:44:05: Jakobsblatt in Nürnberg, ja, fast jedes Jahr.
00:44:09: Ja, da hat die Mission eine Welt finanziell unterstützt und die Afrikaner sind gekommen und danach nicht nur Afrikaner, sondern auch andere Gemeinden von Lateinamerika und andere Gemeinden von Russischen Freigemeinden in Nürnberg sind gekommen.
00:44:30: Und es wird gesungen, getanzt am Jakobsblatt.
00:44:34: Und das Wichtigste war, dass Jesus Christus auch die Freubotschaft Jesus Christus weitergegeben ist.
00:44:42: Und ich kann mich erinnern, dass eine kam zu mir und sagte, dass er den Glaube an Jesus Christus gefunden hat.
00:44:51: Ja, nach einem Open Air-Gottesdienst.
00:44:54: Also, es war ein richtiger Erfolg, diese Erfolgsschrift.
00:44:56: Es war ein Erfolg, ja.
00:44:57: Und es war das Thema, in dem Jahr die Kirche soll zu den Menschen gehen.
00:45:03: Nicht warten, dass die Menschen zu Kirche kommen, sondern zu den Menschen gehen.
00:45:08: Und das haben wir getan.
00:45:11: Und du wolltest noch erzählen, wie es dann zu diesem Missyno kam.
00:45:14: Was ist Missyno?
00:45:15: Ja, genau.
00:45:16: Also, ab dieser Sitzung ... kam die Idee von dieser Ausbildung, Forte Bildungskurs für Afrikaner.
00:45:25: Der Kirchenrat Iwo Huber hat das nach München gebracht und es kam auch der Beschluss, dass Mission eine Welt den Kurs auch anbieten kann.
00:45:35: Und da ist Michino am Leben berufen.
00:45:40: Das
00:45:40: war ein Kurs für afrikanische Pfarrer.
00:45:43: Ganz am Anfang,
00:45:44: ja, genau.
00:45:45: Es war erst mal für Bayern, Ersten zwei Jahre und dann hat Baden-Württemberg auch mitbekommen, dass solche Kurs hier in Mission eine Welt gibt.
00:45:58: Und dann kam eine Kooperation mit Baden-Württemberg und später auch mit der FALZ dazu.
00:46:06: Und du hast damit gewirkt bei
00:46:07: diesen FALZ?
00:46:08: Ja, ich war dabei.
00:46:09: Es war eine Bildungssache und dann wurde die Arbeit an an
00:46:16: M.I.,
00:46:17: Missions Interkulturell damals, mit Dr.
00:46:22: Auchstein.
00:46:23: Und der Dr.
00:46:25: Fischer kam aus Tansania, frisch aus Tansania und hat auch dabei mitgewählt.
00:46:31: Das hört sich eigentlich ganz cool an.
00:46:33: Ja,
00:46:34: also es war super.
00:46:35: Ich habe mich sehr gefreut, dass es war nicht umsonst, dass ich damals schon bei Missions einer Welt war.
00:46:51: Ja.
00:46:56: Und du konntest dann Fahrverwalter werden?
00:46:58: Mhm,
00:46:59: ja.
00:47:00: Also, ich bin dem Doktor Vorländer sehr dankbar.
00:47:04: Also, ich stand immer dahinter, dass er mich weiter ... mich bildet.
00:47:09: Und das hab ich auch gemacht.
00:47:10: Und ... Bei meinem zweiten Versort an der Augustana hat es geklappt oder die Gesäte war ganz anders.
00:47:19: Also alle, die sich beworben haben, war für die Ausbildung geeinigt.
00:47:25: Und dann habe ich meine Fabio-Wald-Ausbildung gemacht.
00:47:28: Statt die vier Jahre habe ich nur ein Studienjahr gemacht, aufgrund meiner Ausbildung an Juaneo.
00:47:37: Das wurde dir angerechnet?
00:47:38: Ja,
00:47:38: richtig, ja, genau.
00:47:40: Danach habe ich die zwei Jahre Vicariat in Schalkhausen gemacht.
00:47:45: Im Ortsteil von Ansbach wieder.
00:47:47: Also von Ansbach kommst du gar nicht weg, ne?
00:47:49: Nee,
00:47:49: überhaupt nicht.
00:47:52: Ja, genau, ja.
00:47:53: Und mit der ganzen Sache, das soll ich auch nicht vergessen zu sagen, dass der Landessinodale Fritsch Rot hat auch eine große Rolle auf meine Aufenthaltsgenehmigung gespielt.
00:48:06: Ja, genau.
00:48:06: Das
00:48:07: ist eigentlich, wenn du so drauf ... zurückschaust, dann haben ja verschiedene Aspekte in der Rotte gespielt, aber auch immer Menschen, die gesagt haben, du musst diese Qualifikation bekommen, damit du da auch tiefer reinkommst und mehr lernst.
00:48:25: Du bist dann, ... ...
00:48:29: ja, richtig.
00:48:30: Wie hat sich das angefühlt?
00:48:33: Also nach meinem Vicariat, dann war der ZA Zeit, also ich war in der Probezeit und ja, war es für mich schon das Gefühl, dass Gott auch mit mir was vorhat.
00:48:56: Ja, genau.
00:48:58: Also ich habe danach Gespräche mit der Regionale Beschöpfin, Bornozki, auch geführt und da habe ich auch erzählt meinen Weg bis zum Pfarrer, bis zu meiner Ordination, würde ich sagen.
00:49:17: Ja, genau.
00:49:19: Jetzt
00:49:20: bist du Pfarrer der evangelisch-lutterischen Kirche in Bayern.
00:49:25: Was motiviert Dich in Deiner täglichen Arbeit?
00:49:29: Also was mich motiviert, ist, bei den Menschen zu sein, die Seele Sorgearbeit, die das Weitergeben der freuen Botschaften Jesu Christi, das Brauen, die Menschen hier in Mittelfranken, in Deutschland, und das bewegt mich.
00:49:57: Sehr.
00:49:58: Also wenn wir unsere Kirche, also das ist heute das Thema, schauen, also ich denke, da brauchen wir oder sollen wir wieder so richtig das Evangelium Jesu Christe in Mittelpunkt stehen und weitergeben.
00:50:12: So ein bisschen wie diesen Open-Air-Gottes-Dienst.
00:50:14: Also wie diese Open-Air-Gottes.
00:50:15: Also zu den Menschen zu gehen und mit denen von Jesus zu erzählen.
00:50:22: Was bereitet dir besondere Freude in deiner alltäglichen Arbeit?
00:50:28: Also was mir Freude bereitet, ist diese Aufgabe, würde ich sagen.
00:50:33: Also diese Aufgabe, ich habe in der letzten Zeit in drei Dekanaten gearbeitet.
00:50:43: Also ich war in Anspar, dann bin ich versetzt worden in Windespar, wo ich ein Jahr war.
00:50:49: Und in Windespar war ... war ich fast in allen Kirchengemeinden.
00:50:55: Ist rumgekommen.
00:50:58: Und nach einem Jahr bin ich wieder in der Handbach.
00:51:01: Fünfzig Prozent oder arbeitet fünfzig Prozent.
00:51:04: Und die andere fünfzig Prozent ist im Dekanat Leutesshausen.
00:51:08: Also da bin ich im Dekanat, im Dekanat Neunkirchen und Wiedersbach.
00:51:14: Ab und zu habe ich auch Gottesdienst in Andere Kirchengemeinde und in Ansparweichen Sombastorf, in Tarn, in Burg.
00:51:24: Und das gibt mir Freude, wie Jesus, also der war unterwegs und hat die Freibodschaft Jesu Christe, hat die Freibodschaft Gottes, des Reiches Gottes weitergegeben.
00:51:37: Unterwegs zu sein macht er also auch Freude.
00:51:39: Das macht
00:51:39: mir sehr Freude.
00:51:40: Es war
00:51:41: mit meiner Arbeit hier bei Mission Einwels, ich bin rum bei einem weit gegangen.
00:51:45: Ja.
00:51:46: Das heißt, wir können auch damit rechnen, dass du weiterhin viel unterwegs bist.
00:51:53: Also ich werde in Zukunft, das steht schon fest, ab Erzen, August in der Pfarrei rötenbar, eichbar, und Reicheldorf in Nürnberg tätig sein.
00:52:08: Also da werde ich nur in diesem Gebiet jetzt rum sein.
00:52:12: Da hast du ein
00:52:13: bisschen
00:52:13: mehr Stabilität vom Ort her.
00:52:15: Ja, genau.
00:52:17: Worauf freust du dich ganz besonders, wenn du dort bist?
00:52:20: Bei den Menschen zu sein und die Freubotschaft, sie in Sokries weiterzugeben.
00:52:26: Und wie geht es weiter mit der Kurarbeit?
00:52:29: Ich ... Gehe davon aus, dass der Core Arbeit wird nichts mehr sein, wie es vor fünf, zwanzig Jahre war.
00:52:39: Wir haben schon in Corona-Zeit darunter gelitten, dass die Arbeit des Cores nicht mehr war, wie es früher war.
00:52:47: Ich bin davon überzeugt, wo ich gehe.
00:52:52: Mit Gottes Hilfe werde ich mich bemühen, auch mit der Arbeit des Cores weiter einzusetzen.
00:53:00: Wie
00:53:02: sieht für dich die Kirche von morgen aus?
00:53:08: Ich bin voll Hoffnung.
00:53:10: Auch wenn wir heute die Kirche Jesu nicht so ist, wie wir das wünschen, aber die Kirche gehört Jesus.
00:53:23: Und ich bin davon überzeugt, dass er alles machen würde, dass seine Kirche besteht.
00:53:33: Und was können wir dafür tun?
00:53:34: Wir
00:53:35: können beitragen, also wie ich schon vorhin gesagt habe, Christus soll das Zentrum unser Predigt sein, Menschen zum Glauben an Jesus Christus aufzurufen und dafür auch zu beten.
00:53:48: Immanuel, wenn du zweitausend Euro zum Verschenken hättest, wofür würdest du dieses Geld gerne geben?
00:53:56: Für Bildung, für medizinische Hilfe oder diakonische Arbeit?
00:54:02: Ich würde das für Bildung spenden.
00:54:06: Weil ich geholfen bin, es war auch Spende, also für meine Arbeit hier.
00:54:12: Und durch diese Spende bin ich auch an Johanniums gegangen und habe meine Ausbildung gemacht.
00:54:18: Und das hat ein großer Wert, weil ich heute in der Kirche bin, weil ich auch gebildet bin.
00:54:26: Das heißt, du bist das beste Beispiel dafür, dass es sich lohnt, in Bildung zu investieren.
00:54:31: Richtig, ja.
00:54:34: Emmanuel, wie du schon gesagt hast, bist du ja schon viel rumgekommen, viele Stationen.
00:54:38: Du fährst weiterhin viel.
00:54:42: Wenn du auf dein bisheriges Leben schaust, welche der folgenden drei Fragen würdest du gerne beantworten?
00:54:50: Wofür bist du dankbar?
00:54:52: Was mach dich nachdenklich und was gibt dir Hoffnung?
00:54:57: Ich bin dankbar, weil ich den Glaube an Gott habe, das hilft mir im Leben.
00:55:06: in welchen Lebenssituationen immer, die ich erfahren habe und ich habe auch die Hoffnung, dass er in der Zukunft so sein wird.
00:55:16: Was war noch?
00:55:18: Was macht dich nachdenklich?
00:55:21: Nachdenklich macht mich, dass die Situation, die weltliche Situation, wohin geht die Welt?
00:55:28: mit Krieg und alles und das macht man sehr bedenklich.
00:55:35: Was gibt dir Hoffnung?
00:55:37: Hoffnung ist, dass Gott am Leben ist und er hat alles in seine Hand.
00:55:45: Und das gibt mir Hoffnung.
00:55:48: Vielen Dank, Emmanuel, für das schöne Gespräch.
00:55:51: Ich danke dir auch für das schöne Gespräch.
00:55:54: AD
00:56:05: und bis zum nächsten Mal.
00:56:11: Bleibt behütet.
00:56:13: Dieses Format wurde gemeinsam mit meiner Kollegin Katrin Bauer entwickelt.
00:56:17: Hast doch tunlust auf ein Horizont wechseln?
00:56:19: Oder kennst du jemanden, der oder die über den Teller anschauen möchte?
00:56:22: Wir suchen euch unser Team für ein Einsatz weltweit oder in Bayern, für kürzere oder für längere Zeit.
00:56:28: Aber auch mit einer Spende kannst du etwas bewirken.
00:56:30: Ihr findet uns auf Instagram, Facebook und unter mission-einewelt.de.
00:56:35: Schreibt doch gerne eine Mail an.
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