Was bleibt? Begegnungen, die nachwirken - Antonias Zeit auf Fidschi

Shownotes

Ein Freiwilligendienst ist mehr als ein Auslandsjahr, er verändert den Blick auf die Welt und oft auch auf das eigene Leben. In dieser Folge von Losgelassen erzählt Antonia Einzinger von ihrem Jahr auf Fidschi, von bewegenden Begegnungen, kulturellen Unterschieden und den Herausforderungen, die sie wachsen ließen. Gemeinsam mit Gastgeberin Anne Rabaté-Kupser spricht sie über den Mut zum Aufbruch, das Ankommen in einer neuen Lebenswelt und die Erfahrungen, die bis heute nachwirken. Eine ehrliche Geschichte über Vertrauen, Gastfreundschaft und die Kraft echter Begegnungen.

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:07: Hallo!

00:00:08: Willkommen zu Losgelassen, dem Podcast über Aufbruch Begegnung und ein Jahr das den Blick auf die Welt verändert.

00:00:15: Dem Podcast zum internationalen Freiwilligendienst von Mission Eine Welt.

00:00:20: Ich bin Anne.

00:00:21: Gemeinsam mit meiner Kollegin Katrin erzählen wir hier Geschichten von jungen Menschen wie genau das getan haben.

00:00:28: Sie haben los gelassen uns sind aufgebrochen.

00:00:31: Ich

00:00:54: freue mich sehr, dass es jetzt geklappt hat.

00:00:56: Schön.

00:00:57: Was beschäftigt dich zur Zeit?

00:00:59: Was machst du gerade, wo bist du jetzt

00:01:01: hergekommen?".

00:01:03: Genau ich bin jetzt aktuell im zweiten Ref-Jahr.

00:01:06: Ich hatte jetzt vor ein paar Wochen meine schriftlichen Prüfungen und abvor auch schon die Lehrprobe.

00:01:10: also ich werde Förderlehrerin.

00:01:12: Genau da bin ich ganz glücklich dass ich die Prüfung jetzt schon geschafft habe und dann nur noch die mündlichen anstehen.

00:01:18: und ja...

00:01:19: Du hast ja vor sieben Jahren deinen freiwilligen Dienst mit Mission Eine Welt gemacht.

00:01:24: Wie tief musst du jetzt ins Gedächtnis graben, um die Erinnerungen von deinem freiwilligen Jahr wieder hochzuholen?

00:01:31: Also wenn wir zu sechs oder sieben Jahre ... Das hört sich schon so unglaublich lang an.

00:01:37: Aber er fühlt sich auch lange an aber auch irgendwie nicht.

00:01:41: Die Erinnerung sind tatsächlich sehr präsent immer noch bei mir und sind sehr lieb gewonnene Erinnernungen, die ich gerne in mir aufrufe.

00:01:52: Und wenn du jetzt das ... Ja, in einem Gefühl beschreiben sollst.

00:01:56: Welches Gefühl wäre das?

00:02:02: Veränderung glaube ich und Wachstum weil ich in dem Jahr ganz viel über mich, über das Leben, über die Welt, über unsere sozialen Konstrukte Über alles irgendwie nachdenken und lernen durfte.

00:02:17: und Veränderungen Weil man geht dann weg von zu Hause Dann kommt man eben neu an in seinem Land.

00:02:22: Das ist eine super große veränderung.

00:02:24: Und dann eben auch, wie man sich halt selber in dem Jahr verändert.

00:02:28: Ja bevor wir jetzt so über die Zeit auf Fiji sprechen, bitte ich dich nochmal an die Zeit davor zu erinnern und vielleicht kannst du uns erzählen was sich dazu bewegt hat dich überhaupt für so einen freiwilligen Dienst zu bewerben?

00:02:44: Bei mir war es tatsächlich so dass ich meinen Freund auf, also in Neuseeland besucht habe weil er da seinen Es ist so Work and Travel gemacht hat, ganz klassisch.

00:02:53: So nach dem Avi und da habe ich dann ihn besucht und dann hat mich die Lust nach der großen weiten Welt in den Fingern- und Füßeln gekitzelt mehr oder weniger.

00:03:03: Und dann wollte ich das halt auch unbedingt machen.

00:03:07: Er hatte damals beiläufig erwähnt dass er vielleicht über den Drückweg irgendwie vielleicht über Fitzi fliegt und dass sie dann noch ein paar Wochen Urlaub machen.

00:03:15: Das will ich auch.

00:03:16: Aber ich wollte jetzt nicht nur für mich reisen, um das Reisens willen, sondern ich wollte mir schon so viel Zeit nehmen, auch irgendwie was Sinnvolleres noch machen als nur für sich zu reißen und etwas zurückzugeben.

00:03:30: Dann kam ich ganz schnell darauf, dass ich einen freiwilligen Dienst machen möchte.

00:03:36: Und dann habe ich mich informiert, wo man das machen kann oder welche Organisation eben ... Weil ich hatte wirklich schon so Fitchi im Kopf, wo vielleicht eine Organisation Fitchi eben auch mit anbietet.

00:03:49: Und dann bin ich auf Mission Eine Welt gestoßen was für mich jetzt nicht unbekannt war weil ich zwanzig Minuten von Douglas Auer also vom Heimat der Mission Eine welt weg wohnen.

00:03:59: deswegen kann ich das schon immer.

00:04:01: und ja dann weiß okay probiere ich es doch mal bewerbe ich mich mal und dann wurde ich auch zum Auswahlwochenende eben eingeladen.

00:04:14: Zum ganzen Jahr war für mich einfach so, oh Gott das ist ja so lang.

00:04:17: So ein halbes Jahr wäre irgendwie entspannter gewesen aber es macht auf jeden Fall Sinn dass das an ganzes Jahr ist.

00:04:26: und dann war ich aber eher so da.

00:04:27: okay schauen wir mal ob ich sie überhaupt bekommen.

00:04:29: Mal gucken war dann nicht so ganz sicher.

00:04:31: und dann als ich die Rückmeldung bekommen habe, dass sie mich für den Freiwilligendienst haben wollen und eben auch für meine Wunsch-Einsatzstelle in Fitche, weil er dir aussehen könnte ja eh mich auf einer anderen Stelle eher gesehen hat.

00:04:46: Und dann war ich so, das gibt ja nur eine Stelle dafür und es waren viele da die die auch unbedingt gerne gehabt haben hätten wollen.

00:04:55: Dann war ich okay jetzt.

00:04:57: Bist du schon so weit gekommen?

00:04:59: Die Chance hast du eigentlich nur einmal sowas Besonderes machen zu dürfen.

00:05:04: Das ist dann schon Fügung, dass das alles geklappt hat.

00:05:10: Das

00:05:12: heißt, dann hattest du die Zusage für Fidji?

00:05:14: Genau.

00:05:14: Und dann habe ich tatsächlich trotzdem noch mal das Bangen bei so vielen Pro- und Kontra-Listen und Gespräche und Gebete bis ... Ich dann halt wirklich an dem Punkt war, ja also es hat ja jetzt einen Grund dass ich das so bekommen hab und ... Es wäre so eine Sache glaube ich, die man eher bereut wenn man sie nicht macht als ähm... Ja, wenn man's macht!

00:05:37: Genau

00:05:38: Zurück zu Man bereut es, wenn man's nicht macht.

00:05:41: Die Zusage war da!

00:05:42: Wie hat dein Umfeld denn reagiert als du dann erzählt hast?

00:05:45: Ich hab jetzt die Zusage...

00:05:48: Ja ich glaub für manche war das nicht so ganz verständlich.

00:05:50: Also ich habe eine Ausbildung vorher gemacht also ich war nicht dann frisch nach der Schule oder nach dem Abi und dann war ich eben mit meiner Ausbildung zur Personaldienstleistungskräufe fertig Und dann wird eigentlich schon so drauf davon ausgegangen dass man jetzt halt des Arbeiten anbefängt und Geld verdient Ja, groß ins Ausland geht wo man dann kein Geld verdient und irgendwie ja jetzt nicht so diesen Berufsweg direkt einschlägt.

00:06:16: Und ja deswegen das war erst mal bei ein paar Leuten so okay warum machst du das jetzt überhaupt?

00:06:25: Aber es waren aber auch viel Unterstützung da wo eben da ja macht ist jetzt Bist du jung jetzt hast du die Möglichkeit natürlich.

00:06:35: Also meine Familie ist ein Stück weit traurig, wenn die Tochter dann für einen Jahr soweit weggeht oder mein Freund natürlich auch oder Freundinnen.

00:06:43: Aber da waren dann alle so supportive, dass sie halt gesagt haben ja also, wenn ich jetzt wandern und das hat mir auch sehr gut getan mit den Rückhalt zuhaben.

00:06:53: Und weißt du noch wovor du selber so Respekt hattest?

00:06:57: Oder auch Angst, wenn du so an dieses Jahr gedacht hast?

00:07:00: Vor der Länge!

00:07:03: Wie gesagt, am Anfang habe ich mir gesagt, ein halbes Jahr reicht ja und dann können wir zurückkommen.

00:07:08: Und einfach dass das ein Jahr so lang ist, dass man gegebenenfalls zu Hause viel verpasst irgendwie... Das war eigentlich meine größte Angst.

00:07:18: Dass man so weit weg ist von daheim und der Familie, wenn man vorher noch nie alleine gewohnt hat, den Auszug da auch zu haben und nicht in zwanzig Minuten wieder ... weil der Family ist, sondern halt ja ... so rund dreißig Stunden, wenn's gut läuft.

00:07:35: Also vielleicht kannst du uns mal mitnehmen.

00:07:37: zu dem Moment der Abreise?

00:07:41: Mit wem bist du zum Flughafen gegangen?

00:07:44: Wie war der Abend davor?

00:07:46: Kannst du dich da noch dran erinnern?

00:07:47: oder ist das jetzt schon soweit weg?

00:07:49: Also packen war schon chaotisch bisschen und man hat dann ja so viele Sachen auf der Liste die man am besten mitnehmen soll und schaut sich dann auch im Internet irgendwelche Vlogs an Pack my bag, keine Ahnung was.

00:08:01: Und irgendwie braucht man dann so viele Sachen doch noch.

00:08:05: und ja ... Zum Flughafen hat man mit meine Eltern einen Freund gebracht.

00:08:11: Ich bin von Frankfurt aus geflogen.

00:08:12: Es war auch das erste Mal, dass ich in Frankfurt am Flughaven war.

00:08:16: Dann ist da eine internationale Aufbruchstimmung und so.

00:08:22: Ja, dann war er auch nochmal ordentlich gemeint.

00:08:24: Das war dann auch nochmal gut!

00:08:27: schaut man sich um und dann ist man durch ein Sicherheitscheck durch.

00:08:30: Dann geht es ja eigentlich mal ganz schnell, was war viel für gut, dass mich meine Eltern und Freunde hingebracht haben?

00:08:36: Und die auch noch mal so geschickt haben und das in Ordnung war für alle ... Ja.

00:08:43: Es ist immer so in diesem Prozess drin, es geht weiter.

00:08:46: Ich bin damals über Seoul geflogen von Frankfurt zehn Stunden nach Seoul.

00:08:51: In Seoul hatte ich sieben Stunden sogar Aufenthalt.

00:08:55: Das war ein sehr schöner Flughafen!

00:08:57: Und dann noch mal zehn Stunden weiter von Seoul nach Nandi.

00:09:00: Nandi ist nicht die Hauptstadt von Fitchi, es ist Suva aber Nandi wie bei uns Frankfurt-Main, wo der internationale größte Flughafen ist.

00:09:09: und da bin ich angekommen.

00:09:14: Wie war das Ankommen für dich?

00:09:18: Es sind immer zwischen zehn bis zwölf Stunden Zeitunterschiede, also Zeitverschiebungen je nachdem ob wir auch unsere Zeitverschehung haben oder in Fitchis eben auch die Zeitverscherbung ist.

00:09:26: Und dann kommst du natürlich an, nach ... ja.

00:09:29: thirty-fünf Stunden Flug komplett fertig mit der Welt irgendwie und ähm Ja da ist dann natürlich erstmal das Klima ganz anders.

00:09:39: also es halt wie bei uns im Tiergarten im Tropenhaus oder so weil wirklich Luftfeuchtigkeit von achtzig Prozentig erst mal trifft und auf einmal ist alles warm und andere Gerüche und alles und äh ja Das war dann schon ähm ja ganz Neuheit dann da so anzukommen.

00:09:58: Ja, wurde dann abgeholt von meinem Mentor vom Ralf und dann sind wir dann eben noch mit dem Auto fährt man dann nochmal so vier Stunden von Nanny nach Suva.

00:10:09: Und er ist eben Deutscher und hat auch über Mission eine Welt am PTC eben unterrichtet und ja konnte mir dann immer ganz viel auch erklären deutsches so als Ansprechpartner zu haben bei Fragen, die ich halt einfach wegen kulturellen Unterschieden nicht verstanden habe oder so.

00:10:29: Vielleicht kannst du jetzt gleich nochmal darauf eingehen wo du gearbeitet hast?

00:10:34: Ja genau.

00:10:35: und

00:10:35: dann würde mich auch noch interessieren welche Fragen ... Du hast jetzt gesagt wegen Kulturellen Unterschieden welche Fragen du dann so besprochen hast.

00:10:45: Aber erst mal, wo hast du gearbeitet?

00:10:47: Genau.

00:10:47: Damit man sich das besser vorstellen kann, weil es heißt immer PTC.

00:10:50: PTC ist das Pacific Theological College.

00:10:54: Das gibt's dazu aber gar nicht mehr.

00:10:55: jetzt heißt das PCU, weil das College eben zu einem University wurde.

00:11:01: Das heißt das Pacific ... Da da da da university genau und man kann sich das halt vorstellen wie ein großen Schulkampus.

00:11:11: eigentlich Waren eben ganz viele Studierende aus dem ganzen Pazifik, also aus Samoa, aus Tovalu, aus Tahiti.

00:11:21: Also aus ganz vielen Ländern des Pazifiks die dann an das PDC kommen und da eben Theologie weiterstudieren.

00:11:28: und eigentlich waren die alle schon Pfarrer und waren dann da, um ihre Bachelor- oder Masterarbeit zu schreiben.

00:11:35: Und deswegen waren die nicht bei uns der klassische Student, der jetzt irgendwie Anfang zwanzig ist.

00:11:40: Sondern die waren alle eigentlich schon Ende zwanziger Anfang dreißig, die meistens schon verheiratet sind mit Kindern zum Studierenden nochmal gekommen sind.

00:11:49: Die haben dann alle auf dem Campus mit gewohnt.

00:11:50: Das war so kleine Hüttenwohnungen aneinander.

00:11:58: Genau!

00:11:59: Da hatte ich dann eben auch meine Wohnung, eine erste eigene Wohnung.

00:12:02: Du hattest dann für mich das erste Mal alleine wohnen und da hatte ich drei verschiedene Einsatzstellen auf dem Campus und zwar einmal im Kindergarten.

00:12:11: Kindi hat man doch mal gesagt und da waren dann eben Kinder von den Studierenden aber auch Kinder von außerhalb.

00:12:19: Dann war ich eigentlich immer vormittags und dann war ich zweimal nachmittags und abends in der Bibliothek.

00:12:26: Die hatten die eben auch vor Ort, wo dann eben die Studierenden jede Fachliteratur ausgeliehen haben und hab da einfach unterstützt.

00:12:32: Die Bücher wieder aufgeräumt, sortiert, beschiftet solche Sachen.

00:12:37: Und?

00:12:38: Dann war ich noch im IMR und habe so eine andere Abkürzung für das Institute for Mission and Research und die haben Arbeit oder immer noch leisten Arbeit auch im ganzen Pazifik um eben Gemeinden zu unterstützen durch verschiedene Angebote und Arbeiten.

00:12:58: Zum Beispiel haben die Präventionsworkshops für Gewalt gegen Frauen, ganz viel gegen Klimawandel und solche Sachen einfach um die Leute in den Gemeinden überall wirklich mit dem zu unterstützen was sie halt brauchen eben von außerhalb

00:13:14: und dann auch mitgearbeitet.

00:13:16: Genau, das war dann einfach im Office-Arbeiter irgendwelche Präsentationen vorzubereiten oder Dokumente zu schreiben oder zu überarbeiten und da war ich dann auch mal auf einer Tagung und so mit dabei und durfte die Arbeit dann wirklich vor Ort miterleben.

00:13:34: Und es war richtig cool eine Mischung zu haben zwischen drei verschiedenen Aufgabenbereichen, langweilig wird's da nicht.

00:13:40: Also jetzt fünf Tage, die ganze Zeit nur im Kindergarten gewesen wäre.

00:13:43: Weil das glaube ich auch nicht so auslastend für mich gewesen war wie jetzt.

00:13:46: wirklich.

00:13:47: einmal das und einmal das sind einmal das.

00:13:50: Und so habe ich halt auch super viele Leute kennengelernt weil ich ja ganz viele verschiedene Teams hatte und konnte es so auf wirklich viel Einblick in das Ganze Leben am PC bekommen.

00:14:02: Ja

00:14:05: Was waren denn so die Sprache?

00:14:07: Du gearbeitet hast?

00:14:08: Englisch.

00:14:09: Also auf Fitchi spricht man drei Amtssprachen, also fichianisch Hindi und englisch, Hindi weil ganz viele Inder in Fitchie leben die damals eben... jetzt sagt man Indo-Fichiens, weil jetzt sind ja eigentlich auch schon über hundert Jahre, also auf Fiji.

00:14:27: Deswegen sind sie ja auch Fijianer aber halt einfach mit einem anderen Hintergrund weil eben als Fiji war britische Kronkolonie und die Briten haben dann aus ihren Kolonien in Indien Arbeiter oder Menschen verschleppt um in Fiji auf den Zuckerrohr Plantagen zu arbeiten Und das ist auch ganz spannend bei diese zwei Kulturen halt so nebenher sind, aber da eigentlich trotzdem wenig Vermischung stattfindet.

00:14:56: Und deswegen gibt es auch die Feiertage, die man eben im Hinduismus feiert und die haben auch Tempel vor Ort und also dieses Ganze mit den vielen Farben oder Opfergaben oder sowas ist dann da auch präsent.

00:15:12: Aber das ist eine ganz andere Bubble.

00:15:15: einfach noch mal wie ... fitianisch-fitianische sage ich jetzt mal, ja.

00:15:20: Und wie sah dann ein normaler Tag für dich aus?

00:15:24: Ich bin in der Früh aufgestanden.

00:15:27: Ich habe dann oft versucht in der Frühe noch bisschen Sport zu machen weil sonst ist einfach über den Tag so warm wurde dass man dann irgendwie auch so faul wurde das man sich nicht mehr bewegt hat durch die Hitze und die Luftfeutigkeit.

00:15:38: Dann habe ich es manchmal in der Flühversucht und dann war um acht Uhr zwanzig glaube ich um acht naja irgendwann In Vintré war dann erst mal Chapel, also war dann im Morgen, kann man sagen am Morgenstatt, wo einer von den Studierenden den Impuls vorbereitet hat und man halt noch ein Lied gesungen hat.

00:15:58: Und immer Freitagsmainig war auch immer Abendmahl.

00:16:03: Und dann sind die Studierende zu ihrem Studierendensachen gegangen oder zu ihren Vorlesungen oder zu ihrem Schreiben von irgendwelchen Teases oder so.

00:16:12: Ich habe dann immer angefangen eben in der Kindi zu arbeiten Und da gab es dann zwei Gruppen und das waren mit mir dann vier ... Nee, doch.

00:16:22: Ja, vier Teacher?

00:16:24: Also wir wurden immer Teacher, ich war ein Tito Tony!

00:16:27: Also die Kinder haben einen genannt weil die Erziehung da autoritärer ist als je bei uns würde ich sagen.

00:16:35: Dann war ich damals bis nach Mittag, dann habe ich Mittagspause gemacht, da war ich entweder mit den Teachers vor Ort Mittagspause gehabt und wir haben dann was gegessen oder ich hab daheim kurz etwas gegessen.

00:16:46: Und dann bin ich eben weiter entweder in die Bibliothek oder ins AMA, genau.

00:16:51: Dann habe ich entweder bis um... ...sechzehn Uhr gearbeitet?

00:16:57: Oder ich hatte länger Pause und wenn ich denn die Nachtschicht in der Bücherreihe hatte, als Nachtschricht hört sie jetzt so lange aus.

00:17:04: Ja von sechs bis zehn war das dann noch, aber es war auch entspannt.

00:17:10: Und jetzt hast du ja vorhin gesagt beim Packen, die ihr Vlogs angeschaut hast und verschiedene Dinge ... von den Dingen, die du gepackt hast.

00:17:21: Wie viel hast Du denn am Ende gebraucht?

00:17:23: Ich glaube das hat doch schon ein paar Sachen hilfreich waren.

00:17:27: Da soll diese Stecker mit mehrfacher Funktion in vielen verschiedenen Anschlüssen oder irgendwie eine Handyhülle Wasserfest ist oder halt diese Multifunktionshandtücher, diese Mikrofaser-Dinger.

00:17:42: Diese kleinen die man mal einfach schnell einpacken kann.

00:17:47: Ja ich weiß gar nicht was ich sonst alles noch.

00:17:49: Also Packing Cubes oder so, die waren auch echt hilfreich.

00:17:53: Das sind eigentlich halt wie kleine Tüten wo man Sachen reinpackt aber die sind aus Stoff mehr oder weniger und das man jetzt halt alle Tops zueinander tut und dann kann man die mehr rollen und da kann man irgendwie Platzsparen packen Ja, kenne ich ein bisschen.

00:18:09: Okay!

00:18:11: Aber vorhin hast du auch noch gefragt was Sachen waren an unterschieden... Genau wie du

00:18:15: dein Mentor besprochen hast.

00:18:18: Da fallen mir jetzt gerade gar nicht mehr so viele Sachen ein.

00:18:20: aber es ist schon grundlegend anders gewesen.

00:18:24: also viel mit der Körpersprache zum Beispiel die hier einfach alles oder mit Digistik und Mimic, die anders verwenden würde in Fitschi Handbewegungen, die bei uns eher sagen okay geh weg heißt er dann eher komm her oder da wird auch ganz viel eben mit den Augenbrauen und damit mit dem Augen nur so gesprochen.

00:18:43: Und um das erstmal zu checken ok ist es jetzt ein Ja oder Nein?

00:18:47: Sowas hat gebraucht.

00:18:49: oder ja zur Rolle der Frau in der Gemeinde zum Beispiel.

00:18:56: Das ist halt einfach auch noch sehr konservativ am PDC hier so man hat da auch nicht Also man hat die Schultern bedeckt und eben eigentlich Röcke bis immer übers Knie halt angehabt.

00:19:09: So was gut, das wusste ich auch schon vorher.

00:19:11: aber auch Sonntags zum Beispiel ist da wirklich so ein richtiger Feiertag nicht so wie bei uns dass irgendwie trotzdem alles möglich ist sondern da ist man wirklich in der Früh im Gottesdiensten Sondern macht man eigentlich nichts es auch nicht so dass man dann irgendwie sonntag noch großartig Sport macht oder irgendwas sondern da is man dann wirklich nur Ja, mit der Familie und entspannen mir oder weniger.

00:19:34: Und jetzt hattest du ja keine Familie?

00:19:36: Was hast du dann an den Sonntagen gemacht?

00:19:38: Ich war manchmal eingeladen um mitzugehen in die jeweilige Kirche wo die Familie eben war oder war da eben beim Ralf auch und ich hab dann da mitessen dürfen und das war immer schön dann da Gemeinschaft zu haben.

00:19:52: oder ich war mal eine Woche in den Ausflug gemacht Einfach auch mal Ruhe gebraucht, weil jetzt auch die Woche dann anstrengend war.

00:20:03: Und dann war das auch immer gut, mal einen Tag wirklich zu haben, wo man bewusst sich ausgeruht hat.

00:20:12: Welchen Ausgleich hattest du denn so zur Arbeit?

00:20:16: Ich habe es sehr genossene Mal einkaufen zu gehen auf dem Markt mit den Früchten Obst und Gemüse zu kaufen.

00:20:24: Das war immer toll.

00:20:25: und dann ist man immer mit dem Bus in die Stadt gefahren.

00:20:27: Und die Busse sind da halt offen an den Seiten, also es sind keine Fenster drin, sondern dann zieht ihr... Also das PDC war auch direkt am Meer.

00:20:36: Das hört sich jetzt schöner an als es ist!

00:20:39: Weil wenn wir jetzt an die Fitschi Insel lenken, denkt man ja wirklich an Sandstrand und Palmen.

00:20:46: Und das gibt's auf jeden Fall kristallklares Wasser.

00:20:50: Ist alles da aber nicht jetzt in der Hauptstadt Da ist einfach dann DC Wall, also das Beton.

00:20:57: Und dann ist es des Meer und das Meer ist schon aus wie ein See.

00:21:01: Also ich hab am Anfang gedacht, ja ich kann zu mir jeden Morgen schwimmen gehen?

00:21:05: Ja aber da will man nicht schwimmen.

00:21:07: Naja auf jeden Fall wenn der Pustan langfährt hast du die Meeresbrise im Gesicht und dann war das einfach mit der Kokos noch so.

00:21:16: nach Hause fahren wieder mit den ganzen Einkäufen Das war immer richtig schön.

00:21:20: oder wir haben mit der Youth, also es gab ganz viele Jugendliche eben vor Ort von den Kindern und Studierenden oder von denen die da gearbeitet haben.

00:21:29: Und dann haben wir meistens war dann nachdem die auf in der Schule und fertig waren mit ihren Arbeiten, war dann immer was los auf dem Volleyballplatz oder auf dem Rugby-Platz und da war ich denn einfach auch mal mit dabei.

00:21:43: oder wir hatten dann oft noch mit der youth Proben für irgendwelche Aufführungen festen, wo wir dann Tänze einstudiert haben und so was.

00:21:54: Und das war auch dann ein schöner Ausgleich.

00:21:57: Es hat natürlich auch gedauert da Anschluss zu finden mit den Leuten vor Ort weil du bist ja der Ausländer und er ist ja keine Ahnung von nix und das ist alles schon eine Gemeinschaft die sich schon ewig kennen und die schon befreundet sind.

00:22:10: Das dauert natürlich den ersten mal bis man da Anschluß findet.

00:22:13: aber ja das war dann echt immer schön.

00:22:18: Was ist so eine Begegnung oder vielleicht auch mehrere Begegnungen, die auch bis heute bleiben und ja ... Die für dich einfach so jetzt besonders waren oder zählenswert?

00:22:31: Ich durfte einmal mit in den physianischen Gottesdienst gehen.

00:22:37: Da war ich eben auch von der Familie mit eingeladen.

00:22:39: das war ganz schön dass.

00:22:42: Weil in MPDCs sind ja ganz viele verschiedene Nationen miteinander und dann war das einfach schön, wirklich diesen puren finchianischen Gottesdienst mal so mitzubekommen.

00:22:51: Und dann war ich da auch noch zum Essen miteingeladen.

00:22:56: Das war einfach richtig schön, da in die Kultur einen Tauchen zu dürfen und da mitgenommen zu werden – das war richtig schön!

00:23:10: Und wenn du uns jetzt noch mal mitnehmen kannst zu einem Ort, du hast uns jetzt schon ein bisschen im Bus mitgenommen und die Mehrprise.

00:23:17: Ich habe es schon so ein bisschen gerochen.

00:23:20: Was war denn so dein Lieblingsort?

00:23:23: Wie hat sich's da angefühlt?

00:23:24: wie hats Gerochen was hast du da gehört?

00:23:27: wie hattest ausgesehen

00:23:30: eigentlich auch anders sie wohl einfach da spazieren zu gehen.

00:23:34: also man ist ungefähr so eine Dreiviertelstunden, wenn man gelaufen ist in die Stadt gelaufen.

00:23:39: Aber man konnte da auch anders hier und wo an die andere Richtung laufen können.

00:23:42: Und dann waren das so kleine Mangrofenwälder auch.

00:23:46: Also es hat manchmal dann noch ein bisschen motrig gerauchen aber sonst war dann halt eben auch der ... Die Meeresbrieze.

00:23:54: und ja, das war einfach so schön da oft denn abends dann noch den Sonnenuntergang anzuschauen weil da wirklich dann nur mehr ist und man da halt diese Freiheit am Meer spüren konnte und das war echt immer dichtig.

00:24:09: Das habe ich sehr genossen, dass man da einfach also fünf Minuten war man halt dann am Meer auch wenn es jetzt nicht...

00:24:15: Also fünf Minuten von deiner

00:24:16: Wohnung?

00:24:16: Ja genau!

00:24:17: Und

00:24:17: dann warst du da am Meer?

00:24:19: Wir waren das letzte Gebäude sag' ich mal und dann war halt Wiese-Wiese und dann kam eben schon eine Straße und dann wartest mehr eben da.

00:24:29: Man hat das Meer auch gehört in meiner Wohnung so.

00:24:33: Das war cool.

00:24:34: Noch mal zurück zu den Menschen, die du getroffen hast.

00:24:37: Jetzt hast du erzählt, besonders war für dich wie du da mit in den Gottesdienst genommen wurdest?

00:24:42: Welche Begegnungen gab es noch und mit wem hast du vielleicht auch heute noch Kontakt aus der Zeit?

00:24:48: Eben die Begegenung mit der Youth waren eben ganz schön.

00:24:52: Da haben sich dann eben auch Freundschaften entwickelt und natürlich jetzt wo man halt so vernetzt ist also in Fiji's Facebook auch noch so ein... großes Ding, da hab ich mir damals auch Facebook in dem Zug gemacht.

00:25:03: Ich hatte das gar nicht!

00:25:05: Aber alle waren da halt eher auf Facebook statt auf Instagram.

00:25:08: und da ist man jetzt immer noch so ein bisschen in Verbindung und bekommt mit wenn dann jemand ja mittlerweile halt ein heiratet oder Kinder bekommt und dann denkt man sich okay wow verdrückt wie die Zeit vergeht und auch auf Instagram man es dann zu sieht und mit ein paar Leuten habe ich immer noch guten Kontakt, wo man halt wirklich auf die Stories reagiert oder dann auch mal eben den Videocall noch einmal hat.

00:25:33: Und ja ... genau ist es dann schön, wenn man über die Zeit hin trotzdem in Verbindung bleibt, auch wenn man so ein unterschiedliches Leben und eine unterschiedliche Realität dann ja auch lebt.

00:25:45: Mhm.

00:25:47: Du hast auch vorhin gesagt, dass das auch ein bisschen gedauert hat bis du dich Teil der Gemeinschaft gefühlt hast?

00:25:53: Was würdest du sagen Wann war so der Wendepunkt, oder?

00:25:59: Eigentlich.

00:26:00: Da kommt bestimmt den ja auch noch drauf, wo du mich dann fragst.

00:26:06: Ich war ja wegen Corona nicht das ganze Jahr da und ich war eben sieben Monate vor Ort.

00:26:14: Und eigentlich finde ich erst nach einem halben Jahr habe man richtig, richtig angekommen auch akzeptiert mehr oder wurde.

00:26:24: Also es war jetzt nie, dass ich da etwas Negatives erfahren habe aber natürlich bist du trotzdem immer die weiße aus Deutschland und die Europäerin.

00:26:36: Und ja, ich glaube schon das ist eigentlich so ein halbes Jahr war bis man dann wirklich mehr tiefere Verbindungen mit Leuten aufbauen können.

00:26:50: Ja, dann können wir gerne gleich drüber sprechen wie das für dich geendet ist.

00:26:55: Weil es ja doch sehr abrupt war?

00:26:58: Das war schon sehr hart.

00:27:01: also ich war eben neunzehn auf zwanzig in Vici und im März zwei tausendzwanzig ging das dann alles los mit Corona.

00:27:12: Ich hab das da gar nicht so mitbekommen, weil ich keine Nachrichten geschaut habe und mir dann auch wurscht, was da jetzt irgendwo anders los ist.

00:27:19: Und dann wurde es ja aber immer größer und grösser ... Ich weiß noch, dass die Frau von Reif auch gesagt hat, mal schauen.

00:27:29: Also sie hätte schon gemeint, mal gucken, wie das vielleicht mit den freiwilligen Dienstes und so.

00:27:34: Und ich hab das ein bisschen abgeteilt.

00:27:37: Das würd sich wieder von der Leine regeln!

00:27:41: Und dann kam aber die E-Mail von Michigan eine Welt, dass eben das vom Ministerium ja auch auskam.

00:27:51: Dass er die freiwilligen Dienst leisten, denn wieder zurück nach Deutschland geholt werden sollen weil man halt nicht weiß wie es weitergeht und wie die Lage ausschaut.

00:28:01: Das war schon ein Flag ins Gesicht für mich irgendwie, weil es mir dann nach einem halben Jahr... Also, ich hab da noch nicht so viel drüber geredet.

00:28:12: Es gab auch schwierige Zeiten, wenn man dann alleine am Anfang in einem Land ankommt.

00:28:16: Trotzdem nicht ... Fiti spricht es nur englisch und ist dann auch nicht besonders gut am Anfang.

00:28:21: Und dann hat man ja trotzdem auf sich allein gestellt.

00:28:24: Das weg von Familie, Freunde,

00:28:26: etc.,

00:28:27: anderes Klima.

00:28:28: Dann ist man mal krank.

00:28:29: Und krank alleine ist nie schön.

00:28:31: Aber okay.

00:28:32: So, und dann im halben Jahr eben wie gesagt habe ich mich wirklich angekommen gefühlt Freundschaften knüpfen können, die mehr ist nur so ein oberflächliches Hihihabern.

00:28:43: Sondern wirklich wo man sich schön unterhalten kann der auch über tiefe gehende Sachen und auch in der Arbeit war ich dann überall in allen Bereichen angekommen musste was mich zu tun habe und konnte auch eigenständig als Sachen erledigen und konnten auch eine Hilfe sein und nicht nur irgendwie Klotz sag ich mal, weil am Anfang weiß er noch nicht wie die Abläufe sind und dann braucht man ja erstmal viel Einarbeitung.

00:29:05: So okay auf jeden Fall.

00:29:06: zu dem Zeitpunkt habe ich mich wirklich zu Hause in Fitschi gefühlt und dann fand ich ihm das schon so.

00:29:13: nur noch fünf Monate war es.

00:29:14: sich will immer bleiben und da war das halt sehr schlimm für mich dass dann die Nachricht kamen Und das ging dann auch richtig schnell.

00:29:21: Also innerhalb von zwei Tagen später, nachdem ich die E-Mail bekommen habe, kam eben auch die Info, dass in zwei Tagen halt mein Flug ist und dann war es eigentlich ja insgesamt vier Tage von dem okay der Freiwilligenswirt abgebrochen bis zu mich fliege jetzt.

00:29:36: Das war schon sehr heftig für mich weil dieser Verabschiedungsprozess nur zwei Tage irgendwie war und da muss man sein neues Leben wieder in eine Tasche packen Irgendwann schauen, was bringt man vielleicht mit?

00:29:54: Wen kann ich wohl noch verabschieden.

00:29:58: Zudem über ... Das war sowieso ein Chaos, weil mein Freund auf dem Weg zu mir war und der ...

00:30:06: Als du das erfahren hast?

00:30:07: Genau als ich das erfahren hab, das war ja auch schon gebucht und so.

00:30:13: Wann bist du?

00:30:13: Ja, vielleicht bin ich trotzdem noch drei Wochen da.

00:30:15: Es wird vielleicht noch dauern ist egal.

00:30:18: Keher fliegt auf jeden Fall zu mir und als er dann in Dubai war, kam dann eben die Info dass sich halt in zwei Tagen dann fliegen werde und dann war er aber ja schon komplett in dem Flugprozess.

00:30:28: das brichst du ja auch nicht ab.

00:30:30: Die Taschen sind dann schon da und du bist auf den Weg zum nächsten Flieger Und dann hatte ich ihn ja auch noch mehr oder weniger also war noch verantwortlich für ihn wenn er dann über dreißig Stunden zu mir fliegt und mit dem Ted-Lagg.

00:30:44: Und dann ist es ja doch einfach ein anderes Land, mit anderen Gegebenheiten.

00:30:50: Das war auch noch obendrauf als Belastung aber ich war ja mit mir selber so doll beschäftigt.

00:30:59: das ist natürlich ihn vom Flughafen abholen.

00:31:02: Dann war's natürlich auch so dass die am BTC nicht unbedingt wollten in den Campus halt kommt.

00:31:09: Weil man ja nicht wusste, hat er sich es vielleicht irgendwo auf dem Weg eingefangen?

00:31:13: Da war ja wirklich ... weil ja, wusste man ja nie wie schlimm jetzt das Corona ist und was.

00:31:18: Und dann war das ... Ja, wirklich ... Nicht so leicht!

00:31:24: Das klingt herausfordernd.

00:31:25: Wo hat der denn am Ende geschlafen?

00:31:27: oder?

00:31:28: In irgendeiner Abstein, okay?

00:31:31: In Suva?

00:31:31: also das war wirklich nur ein Raum mit einem Bett.

00:31:37: Ja.

00:31:38: Aber konnte dich dann besuchen auf dem Campus oder war das ein

00:31:41: Spiegel?

00:31:42: Nee, das wollten sie da nicht.

00:31:43: Also kann ich auch irgendwie verstehen... Er war dann dabei und hat halt nie meine Wohnung oder das Petisier gesehen.

00:31:52: Er ist jetzt nicht so der Fan von Spitschi geworden innerhalb von den zwei Tagen!

00:31:59: Und dann seid ihr gemeinsam?

00:32:01: Genau, da hat uns der Mission eine Welt- und das Reisebüro gut helfen können.

00:32:06: Dass er auch noch den Rückflug bekommen hat.

00:32:08: Dann hatten wir wirklich den letzten Flug raus von Fitschi.

00:32:14: Wir sind dann über Singapur geflogen.

00:32:19: Da hatten wir ja auch den letzten Flug.

00:32:22: Da sind wir nach München geflogene.

00:32:27: Da waren wir dann über, also da waren wir zu ein paar Stunden unterwegs.

00:32:30: Weil die Wartezeiten an den Flughäfen auch so krass waren, weil alle Flüge schon voll waren eigentlich.

00:32:38: Und wie war denn dein Abschied von den Menschen?

00:32:41: Von den Kindern?

00:32:42: Konntest du dich überhaupt noch verabschieden?

00:32:44: Das war ja wirklich alles

00:32:45: krass!

00:32:46: Ja sehr abrupt auf jeden Fall.

00:32:48: Bei den Kinder haben sie ja auch nicht verstanden.

00:32:50: Vor allen Dingen Fitschi war ja noch alles normal und da war er noch kein Geruna eben da.

00:32:57: Da hat es auch nicht jeder als verstanden, warum ich jetzt überhaupt gehen muss wenn doch hier alles gut ist.

00:33:03: Und ja, ich auch nicht.

00:33:05: Ich wäre lieber einfach gern da geblieben aber man konnte's ja nicht abschätzen und wenn dann irgendwas ist und man halt nicht mehr aus dem Land rauskommt ... Ist ja auch nicht gut.

00:33:14: Und ähm...ich hatte dann noch eine Verabschiedungskottesdienst eben in der Chapel vor Ort.

00:33:23: Das war richtig schön, hab ja auch Schutz und Wasser geholt!

00:33:27: Aber das hat gut getan.

00:33:29: Mit der Youth hab ich dann tatsächlich den Abend davor, also da war David schon wieder in Nandion und hat da auf den ... Also David ist mein Freund.

00:33:39: Dann auf den Flug gewartet.

00:33:42: Und ich hab dann an dem Abend noch mit den Leuten vor Ort gefeiert.

00:33:48: Das war dann traurig aber schön, weil alle auch nochmal da waren.

00:33:53: Ja, genau.

00:33:54: Da bin ich in der Früh eben auch Nach einem Handy und dann

00:33:59: weg.

00:34:00: Also deine Kollegen, Kolleginnen Freunde, Freundinnen das trotzdem noch irgendwie geschafft dich da zu verabschieden?

00:34:09: Ja zum Glück.

00:34:10: also es war schön aber halt nicht so wie ich's mir vorgestellt hätte wenn ich an so meine Verabschietung so grundsätzlich gedacht hätte.

00:34:20: Jetzt hast du vorhin auch von den herausfordernden Moment nochmal erzählt.

00:34:23: also der Abschied

00:34:26: ist

00:34:27: klingt nach einem sehr herausfordernden Moment, weil es ja auch gar nicht selbst bestimmt war.

00:34:33: Aber auch davor die Momente.

00:34:35: Was hat dir denn geholfen aus diesen herausfordernten Momenten herauszukommen?

00:34:41: Also du hast jetzt Krankheit erzählt, Sprache ist überfordert und man kennt niemand was.

00:34:47: oder wer hat dir da geholft?

00:34:52: Ich glaube ich habe mich immer ein bisschen selber damit arrangiert.

00:34:56: Aber auch einfach der Kontakt dann nach Hause.

00:35:00: Und ja, ich weiß nicht, habe ich trotzdem Wohlgefühl, das war trotzdem schön aber es gibt natürlich Momente also gerade am Anfang war schon da kann dich dann ja auch noch niemanden und dann bist du da erst mal alleine in deiner Wohnung und bist okay Jetzt bin ich da, also am Anfang war ich gar nicht so ... Ich hab mich gleich gesagt, ich will jetzt eigentlich gar nicht auspacken.

00:35:21: Was mache ich hier?

00:35:22: Wann bin ich jetzt hier?

00:35:23: Keine Ahnung.

00:35:24: und dann ist man das erste Mal alleine.

00:35:27: Ganz am Anfang ging es noch nicht mit dem SIM-Kartei und dann hast du keinen Kontakt irgendwo hin und dann merkst du so richtig okay, du bist ganz toll auf dich allein gestellt immer mit dir allein.

00:35:40: Und ist man ja auch, aber ich glaub das sind so Momente wo man das halt noch mal mehr so realisiert und Wo man dann halt auch an sich wächst irgendwie dass man sich damit sich selber und die Situation denn irgendwie angeschirrt.

00:35:56: Also ich glaube es kommt dann auf das individuum drauf an wie man da mit der situation vielleicht umgeht.

00:36:03: und So krankheit war halt immer blöd Weil da hast man ja am liebsten niemanden, der einen dann die ganze Zeit betüttelt und pflegt.

00:36:11: Und alles Mögliche.

00:36:13: Da haben wir dann Ralf auch oft geholfen und hat mir dann Suppe vorbeigebracht oder halt einmal hatte ich so eine Entzündung.

00:36:20: das sind wir zum Arzt gefahren und da wusste ich dann auch nicht bin ich alleine oder auch andere Leute haben mir mal Obst vorbei gebracht oder sowas also... Das hat dann schon immer gepasst aber ist natürlich nicht dasselbe wie wenn es die Mama einem pflege.

00:36:33: So klar!

00:36:34: Ja, aber das sind halt Sachen die an denen wächst man dann.

00:36:38: Auch wenn es nicht leicht ist in dem Moment.

00:36:40: Aber geht man stärker draus raus?

00:36:44: Okay, dann wieder zurück zum Abschied.

00:36:48: Du hast dich jetzt verabschiedet.

00:36:49: nach seventy- zwei Stunden war dir wieder in Deutschland.

00:36:53: Wie war denn dein Einkommen in Deutschland?

00:36:55: Eher auch ganz hart.

00:36:57: also das hat voll gebraucht bis irgendein Körper war dann zwar da aber meine Sile war noch gar nicht wieder zurück.

00:37:04: Das hat einfach noch länger gedauert, bis ich das irgendwie realisiert habe dass ich jetzt wieder in Deutschland bin und dass das jetzt vorbei ist und dass es jetzt wieder meine Realität ist Und vor allen Dingen dann halt in Corona Deutschland anzukommen.

00:37:17: also die Sachen auf die man sich gefreut hat um heim zu kommen also mit Freunden treffen mehr gehen essen gehen Familien feiern oder sowas das war dann ja eh auch alles nicht möglich und Dann waren wir dann wieder in deutschland und Konnte irgendwie nichts machen.

00:37:34: sehr hart hat, da erst mal wieder irgendwie den Sinn so zu finden.

00:37:40: Hat dann auch gedauert ein bisschen weil ich ja nicht direkt angefangen habe was zu studieren oder keine Ahnung.

00:37:46: Ich hatte noch einen halben Jahr lang Pause, sag' ich mal.

00:37:50: Was in Ordnung war und irgendwann, man beschäftigt sich schon aber dass die Zeit ja eigentlich anders verplant war und dann die war auf einmal da war nicht ganz einfach

00:38:05: Und jetzt hast du dich ja dann entschieden, nochmal nach Fiji zu reisen?

00:38:10: Ja genau.

00:38:11: Ich war jetzt – es ist auch schon wieder zwei Jahre her – ich war im Jahr zwölfundzwanzig für fünf Wochen noch mal auf Fiji und das war wirklich ganz, ganz toll für mich dass ich das nochmal selbstbestimmt hab machen können.

00:38:24: also zu den Zeiten die ich will und auch abreißen wenn als ich's mir halt gebucht habe und das nicht irgendwie Von

00:38:33: außen, was auch gegeben wurde.

00:38:34: ... kam

00:38:35: und ich da einfach in my own terms halt war.

00:38:38: Und ja das hat ganz viele Sachen konnte ich dafür mich irgendwie noch mal mehr abschließen die halt durch diesen abrupten Abbruch noch irgendwie ungeklärt für mich waren und das hat mir wirklich sehr gut getan.

00:38:53: Das kam glaube schon so am Anfang mit dem... Jetzt nehmt es jetzt sagen wir's wieder.

00:38:59: Erzähl doch

00:39:00: genau du!

00:39:01: Genau, weil ich damals, als ich meinen Freiwilligendienst gemacht habe, war ich beim Casting für die Fashion Week Fiji.

00:39:08: Also ihr habt dann eine eigene Fashion Week und die ist auch richtig professionell und qualitativ sehr hochwertig mit den Designern und so.

00:39:16: Und also ich model ein bisschen und das hab' ich damals eben auch schon gemacht.

00:39:21: und dann nach mir nachher gehe ich halt mal zum Casting... Also es

00:39:24: hast du schon in Deutschland gemacht?

00:39:25: Genau!

00:39:25: Es hatte ich schon in Deutschlands gemacht.

00:39:29: Dann dachte mir, schau ich halt mal.

00:39:30: Ich hätte vor Ort auch zwei Fotoshootings mit Fotografen organisiert, die ich auf Instagram gefunden hatte und dann ... Ja, bin ich zum Kasten gegangen.

00:39:41: Und dann wurde ich ausgewählt als Model für die Fashion Week.

00:39:45: Dann konnte ich dabei ja nicht teilnehmen, weil ich gar nicht mehr da war.

00:39:48: Die hat noch stattgefunden, weil ein Twitch eben noch kein Corona war.

00:39:55: Ja, es war auch dann blöd.

00:39:56: Dann musste ich das halt von Deutschland anschauen und hatte gewusst, dass ich da jetzt auch laufen könnte.

00:40:01: Und dann heißt denn eben des Zweite Mal zu dem Jahrzehntevierundzwanzig da war habe ich mir den Zeitraum... Da war ich flexibel zeitlich so gelegt, dass sich eben zur Ferschenweg noch viel schief legt und hab das vorher eingetüttelt mit den Leuten.

00:40:14: Das hab denen immer eine Materialien geschickt und wir haben mich so digital beworben und dann haben die mir eben zugesagt, als Model laufen kann.

00:40:23: Und dann war das wirklich so ein Full Circle Moment auch für mich, dass ich noch mal da war und dann eben auch das Modeln damit verbinden konnte.

00:40:36: Das war richtig toll für mich.

00:40:38: Was ich angefangen habe mit dem Casting während des freiwilligen Dienstes, ist es dann nochmal selber leben zu dürfen mir.

00:40:47: War denn auch jemand von deiner Einsatzstelle dann da um dich auf den Laufsteg zu sehen?

00:40:52: Oder ist das überhaupt geöffnet?

00:40:54: Ja, man kann sich da normal Tickets kaufen.

00:40:58: Da sind dann eben Freunde die ich ja auch besucht habe waren da und haben mich zugeschaut und es war richtig schön.

00:41:10: Wenn du jetzt so zurückblickst kannst du sagen was sich durch dieses Jahr in dir verändert hat

00:41:17: Die Einstellung zu Welt grundsätzlich, also so ein Verständnis irgendwie für die Privilegien, die man hat hier in Deutschland.

00:41:25: Aber auch zudem Mindset, dass wir Deutschen oft haben das hier alles das Beste ist oder wie es läuft und so soll's überall sein.

00:41:37: Dass das nicht stimmt, dass es ganz viele verschiedene Formen gibt an Regierungen, an Lebensformaten Glaubensrichtungen auch im Bezug also vom christlichen Glauben, wie man die Bibel anders auslegen kann.

00:41:53: Aber was jetzt auch nicht richtig oder falsch ist und dann halt durch die Kultur geprägt ist und durch die eigenen Erfahrungen.

00:42:01: Und ja einfach da eine ganz andere Offenheit und ein anderes Verständnis, eine andere Sichtweise für die

00:42:08: Welt.".

00:42:09: Wir

00:42:09: haben jetzt über Vertrauen und Gemeinschaft, über Ankommen und Verbundenheit gesprochen.

00:42:14: Wenn du jetzt noch mal auf deine Zeit auf Fiji schaust, gab es einen Moment in dem du bewusst gemerkt hast, jetzt muss ich loslassen?

00:42:23: Ja.

00:42:23: Also beim Abschied mit der Familie natürlich das Loszulassen erst einmal so ... Das alte Leben da erstmal, weil man ja dann einfach auf sich allein gestellt und erst mal alleine ist, das Los zu lassen.

00:42:36: Und natürlich bei ... Aber jetzt kam dann erst später halt wieder, als ich in Deutschland war, dass man dann halt Fiji auch wieder... auch dann loslässt und sich mit der Realität hier vor Ort arrangiert.

00:42:49: Weil man muss natürlich wieder Fuß fassen, ja?

00:42:55: Und auch auf die Leute vertrauen also auch die Kontrolle loslassen oder?

00:42:59: Auf jeden Fall, dieses auf sich gestellt sein und irgendwo hingehen, wo du noch niemanden kennst und fremd bist erst mal ist viel ins Vertrauen gehen.

00:43:10: Also ins Gottvertrauen eigentlich weil Also es war, hab ich auch oft festgestellt.

00:43:15: Ich habe mit den Leuten nichts gemeinsam.

00:43:17: außerdem glauben.

00:43:18: Alles ist anders, wie man aufgewachsen ist und welche kulturellen Werte man hat nicht mal irgendwelche Kinder-Serien oder Kinderbücher oder weiß ich nicht.

00:43:27: Hier hat man ja doch irgendwie ähnlich sozialisiert und hat dieselben Insider jokes oder lacht über die selben Sachen so.

00:43:36: aber selbst das hat man.

00:43:37: einfach.

00:43:38: etwas anderes ist außer halt dass man an denselben Gott glaubt.

00:43:42: Da hast du dann also gespürt, was euch verbindet.

00:43:45: Gab es denn auch einen Punkt an dem du spürt hast, dass du nicht nur zu Besuch bist sondern dass du jetzt ein bisschen dazugehörst und dich auch zu Hause fühlst?

00:43:56: Doch ich hab mich schon sehr zuhause gefühlt.

00:44:00: Ich weiß nicht wie's gewesen wäre wenn ich wirklich ein ganzes Jahr da gewesen wär weil ob ich wieder so zurückgekommen wäre... weiß ich nicht, weil es mir wirklich so gut ging und ich da so eine tolle Zeit hatte.

00:44:12: Und ich mich da so wohl gefühlt habe.

00:44:17: Ich glaube je länger ich da gewesen wäre umso mehr werde es dann noch mehr

00:44:20: gekommen.".

00:44:22: Es ist ja nicht jeder Tag gleich!

00:44:24: Manchmal hast du dich wahrscheinlich auch fremdgefühlt – das ist ja immer so egal wo man isst.

00:44:28: Man kann sich auch zu Hause mal fremt fühlen.

00:44:31: Aber was hat dir geholfen durchzuhalten?

00:44:34: Auch innerlich dazu bleiben, auch wenn es nicht einfach gewesen.

00:44:38: Also oft hab ich mir gedacht, jetzt bin ich eh schon hier.

00:44:42: Jetzt bin ich hier und auch ganz am Anfang hatte ich mir damals so gedacht, ja ... Am Anfang wollte ich nicht mal meine Taschen auspacken, weil ich sag, was mach' ich jetzt?

00:44:51: Und dann habe ich mir aber gedacht, ich muss es jetzt trotzdem machen bis ich den ein bisschen eine Chance geben.

00:44:57: Ich kann nicht direkt schon in der Welt sagen, wie wir zurück.

00:45:00: Bisschen muss ich wenigstens das trotzdem versuchen.

00:45:03: Dann ist mir gedacht okay, selbst wenn ich jetzt anrufe Will doch wieder heim, bis die mir den Flug buchen würden und es alles eingetüttelt wäre oder überhaupt in Ordnung wäre.

00:45:16: Das dauert jetzt ja auch.

00:45:17: Jetzt kann ich meine Sachen auch

00:45:18: auspacken.".

00:45:19: Und dann hatte ich nie wieder das Gefühl dass ich weg will.

00:45:26: Wenn du an deine Werte oder Eigenschaften denkst, die dich durch dieses Jahr getragen haben... Welche waren das?

00:45:31: und haben sie sich so quasi im Laufe der Zeit auch verändert, dass du andere Werte und Eigenschaften in der Zeit entwickelt hast?

00:45:38: Was würdest du sagen.

00:45:40: Du hast schon von Mut-und Durchhaltevermögen gesprochen.

00:45:43: Welche willst du noch

00:45:44: nennen?".

00:45:46: Ich glaube, was ich vorhin auch schon mal ein bisschen angesprochen habe mit diesem, dass man denkt, dass hier richtig alles weiß, sodass man bereit ist da die Perspektive zu wechseln.

00:45:58: Ja, wir machen das schon immer so und es ist richtig.

00:46:01: So dieses zu hinterfragen weil man ja seine Eigenwerte kennen wie man aufgewachsen ist und auf einmal wird man mit ganz anderen Sachen konfrontiert und da muss man sich halt damit beschäftigen.

00:46:11: okay ist das jetzt richtig wie ich das gelernt habe oder die das gelernt haben?

00:46:14: Oder liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen?

00:46:19: Ich weiß nicht was der richtige Wert als Name dafür ist.

00:46:24: Hinterfragung von Sachen keine Ahnung.

00:46:28: Gibt es jetzt nach so langer Zeit, in der du wieder hier bist Leute mit denen du weiterhin in Kontakt bist?

00:46:34: Also ich war ja die einzige Freiwillige auf Fitchie von Mission Eine Welt.

00:46:38: Das ist natürlich auch eine besondere Situation weil meistens ja eigentlich mehrere Freiwilligen zumindest im selben Land sind.

00:46:44: aber ich war dann im Austausch mit den Jungs die auf PNG waren Weil das ja trotzdem pazifik ist.

00:46:51: klar Es ist noch mein ganz anderes land und hat andere Herausforderungen und Möglichkeiten.

00:46:56: Aber vom von der Grundgegend.

00:47:00: Und das war auch immer ganz schön, sich dann darüber aufzutauschen und viele Sachen sind ja auch universell, sage ich jetzt mal, fühlen freiwilligen Dienst also mit ankommen oder sich fremdfühlen, Anschluss finden, Krankheit oder solche Sachen wie man damit umgeht und da es sich auch so tauschen war ganz wichtig im Kontakt mit Leuten.

00:47:22: Wir haben uns danach mit den Freiwilligen noch öfter so privat außerhalb von dem Rückkehrseminaren von MEW getroffen.

00:47:28: Das war auch echt immer schön, wenn man da einfach viel hat, woüber man sprechen will was Leute, die nicht die Erfahrung machen können gar nicht nachvollziehen können.

00:47:39: und mit Leuten vor Ort bin ich eben ab und zu in Kontakt über Social Media oder ja.

00:47:49: Das ist dann natürlich auch immer schön, wenn man den Kontakt irgendwie auch pflegt.

00:47:52: Auch trotz der verschiedenen Leben die man hat.

00:47:56: und ja es ist dann schon spannend.

00:48:01: Der Abschied kam für dich jetzt ziemlich plötzlich?

00:48:03: Gibt es aus dieser Zeit einen Moment, den du gerne mit uns teilen möchtest?

00:48:08: Hätte ich jetzt glaube ich keine, die mir also eine, die mich jetzt so intensiv in Erinnerung ist einfach grundsätzlich diese Die Liebe, die man ja eigentlich spürt in den Verabschiedungen.

00:48:22: Sonst wird's ja nicht so

00:48:23: wehtun.".

00:48:25: Ja?

00:48:26: Ich hab da auch mal so ein Zitat oder so gelesen ... Wenn man halt also auf Englisch ist aber von der Quintessenz das ist halt der Preis, den man zahlt wenn man an vielen verschiedenen Orten ist und Leute und Freunde kennengelernt haben nie wieder nur an einem Ort richtig zu Hause ist.

00:48:48: Und das ist halt der Fluch und Segen bisschen, weil auf der einen Seite es ist total toll, auf der Welt zuhause zu sein.

00:48:56: Aber man kann auch nicht immer überall sein.

00:48:58: und ja so ein bisschen...

00:49:02: Dann noch zum Schluss!

00:49:03: Aber davor möchte ich gerne nochmal von dir wissen was du jetzt einer Person sagen würdest die über ein internationales freiwilligen Jahr nachdenkt?

00:49:12: Mach's auf jeden Fall Ja, kurz und nackig.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.